Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom
in Traditioneller Europäischer Naturheilkunde TEN

Inhalt der Ausbildung

Für Informationen zu den einzelnen Modulen (inkl. Startdaten) klicken Sie bitte auf die nachfolgenden Grafiken.

Eidg. Diplom

HFP

Höhere Fachprüfung

 
Nach erfolgreichem Absolvieren der Module M1 bis M7 können Sie durch das Ablegen der Höheren Fachprüfung den eidgenössischen Titel erlangen. Die Prüfung wird von der OdA AM durchgeführt.
HFP

Nach bestandener Abschlussprüfung erhält man den eidg. Titel. Die Prüfung wird von der OdA AM durchgeführt.

M7

Berufspraxis unter Mentorat

 
Das Modul M7, Berufspraxis unter Mentorat, beginnt nach Abschluss der Ausbildung. Sie arbeiten in Ihrer eigenen Praxis oder in einem Angestelltenverhältnis und werden dabei von einem Mentor unterstützt, um so Sicherheit für die selbständige tägliche Arbeit zu gewinnen.
M7

Berufspraxis unter Mentorat

Das letzte Modul (M7) wird nach der Ausbildung absolviert. Hier arbeitet der Student in seiner eigenen Praxis oder in einem Angestelltenverhältnis. Der Student wird von einem Mentor unterstützt und gewinnt so Sicherheit in seinen selbständigen täglichen Arbeiten.
Nach Abschluss dieses Modules, ist der Student zur Höheren Fachprüfung (HFP) zugelassen.

Zertifikat OdA AM

M3

Gesundheit und Ethik

 

Laut WHO ist Gesundheit ein Zustand des vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen (1946).  Ethik stellt Fragen nach dem "höchsten Gut" des Menschen, nach dem richtigen Handeln, um diese Werte anzustreben oder gar zu verwirklichen, und nach der Freiheit des Willens, die dem Menschen das richtige Handeln überhaupt erst ermöglicht. 

Als Therapeut ist Ihnen die allgemeine Gesundheitsförderung wichtig. Sie sind sich den besonderen Herausforderungen Ihres Berufes und Ihrem therapeutischen Handeln stets bewusst und können mit diesen Belastungen umgehen. Sie erkennen, bei sich selber, bei Arbeitskollegen und bei Patienten, Anzeichen körperlich-seelischen Überlastung frühzeitig und handeln entsprechend besonnen und konsequent. Sie sind in Ihrem beruflichen Handeln berufsethischen Grundsätzen verpflichtet.

Inhalte

Einflussfaktoren auf Gesundheit, eigene Psychohygiene, Konzepte zur persönlichen Work-Life-Balance, Ressourcenmanagement, Selbstregulation, Gesundheitsförderung, Krankheits-prävention, Berufsethik, ethische Fragestellungen im Gesundheitswesen, ethische Berufs-prinzipien und -pflichten, Schweigepflicht, Datenschutz, Dokumentenaufbewahrungspflicht, Sorgfaltspflicht, Weiterbildungspflicht, ethisches Dilemma

Ziele  

Sie …
  • kennen Ihre Belastungsgrenzen, erkennen Anzeichen von beginnender beruflicher Überforderung oder Dekompensation und entsprechende Befindlichkeitsveränderungen.
  • entwickeln Ihr persönliches Gesundheits- und Krankheitsprävention-Management.
  • ergreifen entsprechende Massnahmen zur Stärkung der Gesundheit.
  • nehmen Ihre eigenen Grenzen und Belastbarkeiten wichtig.
  • achten auf Selbstdisziplin und Selbstwahrnehmung.
  • engagieren sich für die Gesundheit in der Gesellschaft.
  • erkennen und beurteilen Berufssituationen vor dem Hintergrund berufsethischer Vorschriften oder Fragen und handeln entsprechend integer. 

Zielgruppe

Einsteiger und Studierende mit dem Ziel die Höhere Fachprüfung (HPF) zu absolvieren und die deshalb M3 benötigen.

Anforderungen

Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Zertifikat

Die schriftliche Prüfung (90 Min.) findet am letzten Kurstag statt und ist im Modulpreis inbegriffen. Über den Prüfungsablauf wird zu Kursbeginn informiert.

Hinweise

Dieses Modul kann auch separat besucht resp. gebucht werden. Falls Vorkenntnissen aus dem ersten Beruf die Inhalte dieses Kurses abdecken, besteht die Möglichkeit mit der Schulleitung Kontakt aufzunehmen, um eine Anrechnung zu prüfen.

Dauer

60 Lernstunden, davon 28 Präsenzstunden

Daten

Samstag, 16. September 2017
Donnerstag, 05. Oktober 2017
Donnerstag, 19. Oktober 2017
Samstag, 04. November 2017

Zeiten

jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Kosten

CHF 880.-- inkl. Unterlagen und Prüfungsgebühr

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Elisabeth Haldemann-Jenni, Heide-Dore Bertschi-Stahl 
M6

Praktische Ausbildung (Praktikum)

Das Praktikum  hilft das erlernte Wissen in die Praxis umzuwandeln und anzuwenden. Im Praktikum sind die Studierenden befähigt, Patienten eigenständig im Sinne des Berufsbildes zu behandeln. Dies ist ein wichtiger Bestandteil im Hinblick auf einen Einstieg in die selbstständige Berufstätigkeit. Während des Praktikums steht dem Praktikanten ein Praktikumsverantwortlicher zu Seite.

Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 600 Lernstunden. Diese setzen sich hauptsächlich aus „Praktizieren“ und „Reflektieren“ zusammen. „Praktizieren“ beinhaltet praktische Arbeiten am Praktikumsort, „Reflektieren“ beinhaltet Recherchieren, Dokumentation, Vor- und Nachbearbeitung, Lernjournal etc. Das Verhältnis von Praktizieren und Reflektieren ist ca. 50:50.

Ziele und Aufgaben im Praktikum:

- Einblick Praxismanagement
- Beobachtung therapeutisches Handel n
- Transfer in das eigene Handeln

M4

Arbeit als Therapeut

 

Als Fachperson im Gesundheitsbereich behandelt und begleitet der Therapeut kranke und gesunde Menschen jeden Alters. Er beugt Krankheiten frühzeitig vor, hilft Krisen- und Belastungssituationen zu bewältigen, unterstützt die Genesung und stärkt die Ressourcen der Patienten. Der Therapeut berät seine Patienten zu Fragen der Gesundheit und verhilft ihnen zu einem besseren Gesundheitsverhalten.
Der Therapeut baut eine Vertrauensbeziehung zu seinen Patienten auf und kommuniziert dabei angemessen und einfühlsam. Bei der Anamnese erfragt er sowohl die körperlichen Beschwerden und Symptome als auch die Lebensgewohnheiten und die psychische Verfassung. So weit als möglich schätzt er den allgemeinen Gesundheitszustand medizinisch ein. Wenn nötig weist er den Patienten für weiterführende Therapien oder Beurteilungen an Ärzte oder andere Fachpersonen weiter.

Inhalte: Kommunikation

Grundwissen Kommunikation, Interaktionsstrukturen und Kommunikationskonzepte, Aufbau Anamnesegespräch, therapeutische/motivierende Gesprächsführung, Bedeutung nonverbale Kommunikationszeichen, interkulturelle Kommunikation, Kommunikation mit Kindern, Jugendlichen und Eltern, Gesprächstypen, Grundkonzepte der Therapeut-Patientenbeziehung, Elemente erfolgreicher Zusammenarbeit, Grundkonzepte von Psychotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Möglichkeiten und Strukturen des lokalen und regionalen Gesundheitswesen und der sozialen Einrichtungen 

Ziele: Kommunikation   

Sie …
  • verstehen wie Kommunikation abläuft und wie Missverständnisse entstehen können.
  • entwickeln ein Situationsverständnis und führen klärende Gespräche.
  • können zuhören, sich jemandem zuwenden, Rapport herstellen, schaffen eine gute Atmosphäre, können Verständnis zeigen.
  • wenden nonverbale Kommunikation an, können Zweideutigkeit heraushören.
  • eröffnen, führen und schliessen Gespräche ab.
  • vermögen Raum zu geben, erkennen Dynamik und kommunizieren respektvoll.
  • erkennen Themenrelevanz, wenden offene, wert- und gewaltfreie Kommunikation an.
  • kommunizieren geschickt, bereiten das Gespräch vor, verstehen fremde Anliegen.
  • vertreten eigene Anliegen, können Einwände respektieren, Vereinbarungen treffen, Erwartungen und Haltungen ansprechen.
  • meistern schwierige Gesprächssituationen.
  • können mit starken Emotionen umgehen, Manipulation erkennen und Grenzen wahren. 

Inhalte: Praxisfertigkeiten

Grundprinzipien der Zusammenarbeit, Elemente erfolgreicher Zusammenarbeit, weiter-führende therapeutische Behandlungskonzepte, Grundkonzepte von Psychotherapie, Egotherapie und Logopädie, Voraussetzungen zur Zusammenarbeit, Möglichkeiten und Strukturen des lokalen und regionalen Gesundheitswesen und der sozialen Einrichtungen 

Ziele: Praxisfertigkeiten   

Sie …  
  • organisieren und stellen die Zusammenarbeit mit anderen Fachpersonen sicher.
  • gehen Konflikte sach- und lösungsorientiert an.
  • klären das Einverständnis für die Therapie mit dem Patienten.
  • gewährleisten die Autonomie und Selbstverantwortung des Patienten.
  • vertreten Patienteninteressen gegenüber Dritten.
  • wahren und vertreten eigene Interessen.
  • verwalten Daten und Informationen.
  • beurteilen, wann weiterführende therapeutische Behandlungskonzepte angebracht sind.


Inhalte: Praxisnetzwerk

Fachliche und persönliche Weiterentwicklung (eigenes Lernverhalten, Werkzeuge und Methoden zur fachlichen Entwicklung, Weiterbildung in der eigenen Fachrichtung, Anforderungen Berufsstand, Kostenträger, Gesetze, Umgang mit Informationen (Informationsquellen, Inhalt, Zugang, Handhabung), Umgang mit Urheberrechten, Zitierregeln, Gruppendynamik, Zusammenarbeit, Kollaboration, das fachliche Netzwerk

Ziele: Praxisnetzwerk   

 Sie …  
  • entwickeln sich fachlich und persönlich weiter.
  • kennen das eigene Lernverhalten und nutzen Methoden zur Weiterentwicklung.
  • können aus eigenen Fehlern lernen, sich selber reflektieren.
  • kennen die Anforderungen an den Berufsstand, die Kostenträger und die relevanten Gesetze.
  • planen Ihre persönliche und berufliche Entwicklung und können diese umsetzen.
  • sind offen für Neues, sind motiviert und übernehmen Verantwortung für die eigene Weiterentwicklung
  • beschaffen, bewerten und verwenden Informationen und vermitteln Wissen weiter.
  • sind fähig im Team zu arbeiten.
  • sichern sich ein fachliches Netzwerk.

Ablauf

 Nebst dem Selbststudium, fallen Hausaufgaben an.

Zielgruppe

 Einsteiger und Studierende mit dem Ziel die Höhere Fachprüfung (HPF) zu absolvieren und die deshalb M4 benötigen.

Anforderungen

 Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT.

Zertifikat

Schriftliche Modulprüfung: a) Selbstständige, prozessorientierte schriftliche Arbeit zu einer vorgegebenen Fragestellung, b) Schriftliche Reflexion des Prozesses in Form eines Lernjournals / Mündliche Modulprüfung: a) Zwei formative Standortgespräche während des Vorbereitungskurses (30 Min./60 Min.), b) summatives abschliessendes Reflexionsgespräch über Prozess, Ergebnisse und Perspektiven (30 Min.).
Die Prüfung ist im Modulpreis inbegriffen. Über den Prüfungsablauf wird zu Kursbeginn informiert.

Hinweise

 Dieses Modul kann auch separat besucht resp. gebucht werden. Falls Vorkenntnissen aus dem ersten Beruf die Inhalte dieses Kurses abdecken, besteht die Möglichkeit mit der Schulleitung Kontakt aufzunehmen, um eine Anrechnung zu prüfen.

Dauer

 301 Lernstunden, davon 105 Präsenzstunden

Daten

 Mittwoch, 10. Januar 2018 bis 29. August 2018

Zeiten

 jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Kosten

 CHF 2‘980.-- inkl. Unterlagen und Prüfungsgebühr

Ort

 QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

 Rita Dünki-Arnold und Heide-Dore Bertschi-Stahl
M5

Betrieb führen und managen

 

Mit einer Fachausbildung eignen Sie sich ein fundiertes Wissen und vielfältige therapeutische Fähigkeiten an, welche durch schulmedizinisches Basiswissen ergänzt wird, um den Menschen möglichst ganzheitlich wahrnehmen und verstehen zu können. Als Therapeut möchten Sie aber nicht nur die Gesundheit Ihrer Klienten unterstützen, Sie möchten auch für Ihren Aufwand und die erbrachten Dienstleistungen eine entsprechende Entschädigung erhalten. Ihre Praxis soll beachtet, angesehen und wirtschaftlich erfolgreich sein. Dieser Kurs hilft dabei, planvoll, mit dem notwendigen Wissen und der angebrachten Vorsicht die Verwirklichung einer eigenen Praxis anzugehen. Sie lernen die Grundsätze betriebswirtschaftlicher Unternehmungsführung kennen. Ebenso wichtig ist es, anstehende Grundsatz-Entscheide zu fällen und eine einmal gewählte Strategie konsequent zu verfolgen und umzusetzen. Sie lernen in diesem Kurs, wie Sie aufgrund einer ganz persönlichen Ausgangslage die für Sie geeignete Strategie mit Ihren Zielen, Bedürfnissen und Möglichkeiten entwickeln und umsetzen können. Zudem kennen Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Berufstätigkeit.

Inhalte
Businessplan mit Budgetierung, Buchhaltungs- und Ordnungsregeln, Standards für
Datenablage, -sicherheit und -aufbewahrung, Grundlagen/Standards von Administration, Patientendokumentation und Berichtverfassung, Marketing für die Praxis, Prinzipien zur Auslagerung betrieblicher Tätigkeiten, Unternehmungsgründung, relevante Aspekte aus
OR und ZGB, Anstellungsbedingungen und -voraussetzungen für Mitarbeitende, Betreibungsvorgang, Abtretung und Verjährung von Forderungen, berufsrelevante rechtliche Vorgaben wie Berufsausübungsbewilligung, Berufsgeheimnis, Datenschutz, Sorgfaltspflicht, Verbandslandschaft, Steuersysteme der Schweiz (direkte und indirekte Steuern, Mehrwertsteuer, Einkommens- und Vermögenssteuer, Steuererklärung), Versicherungswesen (3-Säulen Vorsorgeprinzip, Personen- und Sachversicherungen), Abrechnungswesen, Qualität und Qualitätsentwicklung, Patientenrecht, Gesundheitsgesetzgebung, Gesundheitswesen und Vernetzung (Aspekte des öffentlichen Gesundheitswesen, Aufgabenteilung Bund, Kantone und Gemeinden, öffentliche Gesundheitspolitik und Organisationen, Leistungsbezüger, Leistungserbringer, Versicherer, Aufgaben der Berufsorganisationen etc.)

Ziele  

Sie …

  • planen und organisieren den betrieblichen Ablauf und die notwendige Administration.
  • schätzen aus Kennzahlen und Betriebsverläufen die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens ein.
  • führen transparente Dokumentationen und erstellen Berichte für Dritte.
  • führen die Praxis und wissen wo Hilfe holen.
  • planen und organisieren Ihr Marketing.
  • erstellen ein Qualitätsmanagement für die eigene Praxis.
  • können eingesetzte Massnahmen und deren Wirkungen beurteilen.
  • orientieren sich an der massgebenden Gesetzgebung, halten sich an Vorschriften.
  • integrieren Standards der Berufsverbände, kantonale gesetzliche Anforderungen etc. in das berufliche Handeln.
  • erfüllen innerhalb des Gesundheitswesens mit der Tätigkeit eine dem Beruf angemessene Rolle.

Ablauf
Nebst dem Selbststudium, fallen Hausaufgaben an.

Zielgruppe
Einsteiger und Studierende mit dem Ziel die Höhere Fachprüfung (HPF) zu absolvieren und die deshalb M5 benötigen sowie Therapeuten, die sich selbständig machen möchten.

Anforderungen
Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Zertifikat
Mini-Businessplan als selbständige schriftliche Arbeit, Präsentation und Besprechung des Mini-Businessplanes in Form einer mündlichen Prüfung (30 Min.). Die Prüfung ist im Modulpreis inbegriffen. Über den Prüfungsablauf wird zu Kursbeginn informiert.

Hinweise
Dieses Modul kann auch separat besucht resp. gebucht werden. Falls Vorkenntnissen aus dem ersten Beruf die Inhalte dieses Kurses abdecken, besteht die Möglichkeit mit der Schulleitung Kontakt aufzunehmen, um eine Anrechnung zu prüfen.

Dauer
90 Lernstunden, davon 35 Präsenzstunden

Daten
Samstag, 18.November 2017 / Sonntag, 19. November 2017
Samstag, 25. November 2017 / Sonntag, 26. November 2017
Samstag, 02. Dezember 2017 (mündliche Prüfung)

Zeiten
jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Kosten
CHF 980.-- inkl. Unterlagen und Prüfungsgebühr

Ort
QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung
Dr. iur. Michael Nonn, M.B.L.-HSG und Claudio Naegeli

M5

Betrieb führen und managen

 
 

Mit einer Fachausbildung eignen Sie sich ein fundiertes Wissen und vielfältige therapeutische Fähigkeiten an, welche durch schulmedizinisches Basiswissen ergänzt wird, um den Menschen möglichst ganzheitlich wahrnehmen und verstehen zu können. Als Therapeut möchten Sie aber nicht nur die Gesundheit Ihrer Klienten unterstützen, Sie möchten auch für Ihren Aufwand und die erbrachten Dienstleistungen eine entsprechende Entschädigung erhalten. Ihre Praxis soll beachtet, angesehen und wirtschaftlich erfolgreich sein. Dieser Kurs hilft dabei, planvoll, mit dem notwendigen Wissen und der angebrachten Vorsicht die Verwirklichung einer eigenen Praxis anzugehen. Sie lernen die Grundsätze betriebswirtschaftlicher Unternehmungsführung kennen. Ebenso wichtig ist es, anstehende Grundsatz-Entscheide zu fällen und eine einmal gewählte Strategie konsequent zu verfolgen und umzusetzen. Sie lernen in diesem Kurs, wie Sie aufgrund einer ganz persönlichen Ausgangslage die für Sie geeignete Strategie mit Ihren Zielen, Bedürfnissen und Möglichkeiten entwickeln und umsetzen können. Zudem kennen Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Berufstätigkeit.

Inhalte

Businessplan mit Budgetierung, Buchhaltungs- und Ordnungsregeln, Standards für Datenablage, -sicherheit und -aufbewahrung, Grundlagen/Standards von Administration, Patientendokumentation und Berichtverfassung, Marketing für die Praxis, Prinzipien zur Auslagerung betrieblicher Tätigkeiten, Unternehmungsgründung, relevante Aspekte aus OR und ZGB, Anstellungsbedingungen und -voraussetzungen für Mitarbeitende, Betreibungsvorgang, Abtretung und Verjährung von Forderungen, berufsrelevante rechtliche Vorgaben wie Berufsausübungsbewilligung, Berufsgeheimnis, Datenschutz, Sorgfaltspflicht, Verbandslandschaft, Steuersysteme der Schweiz (direkte und indirekte Steuern, Mehrwertsteuer, Einkommens- und Vermögenssteuer, Steuererklärung), Versicherungswesen (3-Säulen Vorsorgeprinzip, Personen- und Sachversicherungen), Abrechnungswesen, Qualität und Qualitätsentwicklung, Patientenrecht, Gesundheitsgesetzgebung, Gesundheitswesen und Vernetzung (Aspekte des öffentlichen Gesundheitswesen, Aufgabenteilung Bund, Kantone und Gemeinden, öffentliche Gesundheitspolitik und Organisationen, Leistungsbezüger, Leistungserbringer, Versicherer, Aufgaben der Berufsorganisationen etc.)

Ziele  

Sie …
  • planen und organisieren den betrieblichen Ablauf und die notwendige Administration.
  • schätzen aus Kennzahlen und Betriebsverläufen die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens ein.
  • führen transparente Dokumentationen und erstellen Berichte für Dritte.
  • führen die Praxis und wissen wo Hilfe holen.
  • planen und organisieren Ihr Marketing.
  • erstellen ein Qualitätsmanagement für die eigene Praxis.
  • können eingesetzte Massnahmen und deren Wirkungen beurteilen.
  • orientieren sich an der massgebenden Gesetzgebung, halten sich an Vorschriften.
  • integrieren Standards der Berufsverbände, kantonale gesetzliche Anforderungen etc. in das berufliche Handeln.
  • erfüllen innerhalb des Gesundheitswesens mit der Tätigkeit eine dem Beruf angemessene Rolle.

Ablauf

Nebst dem Selbststudium, fallen Hausaufgaben an.

Zielgruppe

Einsteiger und Studierende mit dem Ziel die Höhere Fachprüfung (HPF) zu absolvieren und die deshalb M5 benötigen sowie Therapeuten, die sich selbständig machen möchten.

Anforderungen

Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Zertifikat

Mini-Businessplan als selbständige schriftliche Arbeit, Präsentation und Besprechung des Mini-Businessplanes in Form einer mündlichen Prüfung (30 Min.). Die Prüfung ist im Modulpreis inbegriffen. Über den Prüfungsablauf wird zu Kursbeginn informiert.

Hinweise

Dieses Modul kann auch separat besucht resp. gebucht werden. Falls Vorkenntnissen aus dem ersten Beruf die Inhalte dieses Kurses abdecken, besteht die Möglichkeit mit der Schulleitung Kontakt aufzunehmen, um eine Anrechnung zu prüfen.

Dauer

90 Lernstunden, davon 35 Präsenzstunden

Daten

Samstag, 18.November 2017 / Sonntag, 19. November 2017
Samstag, 25. November 2017 / Sonntag, 26. November 2017
Samstag, 02. Dezember 2017 (mündliche Prüfung)

Zeiten

jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Kosten

CHF 980.-- inkl. Unterlagen und Prüfungsgebühr

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Dr. iur. Michael Nonn, M.B.L.-HSG und Claudio Naegeli
M4

Arbeit als Therapeut

Als Fachperson im Gesundheitsbereich behandelt und begleitet der Therapeut kranke und gesunde Menschen jeden Alters. Er beugt Krankheiten frühzeitig vor, hilft Krisen- und Belastungssituationen zu bewältigen, unterstützt die Genesung und stärkt die Ressourcen der Patienten. Der Therapeut berät seine Patienten zu Fragen der Gesundheit und verhilft ihnen zu einem besseren Gesundheitsverhalten.

Der Therapeut baut eine Vertrauensbeziehung zu seinen Patienten auf und kommuniziert dabei angemessen und einfühlsam. Bei der Anamnese erfragt er sowohl die körperlichen Beschwerden und Symptome als auch die Lebensgewohnheiten und die psychische Verfassung. So weit als möglich schätzt er den allgemeinen Gesundheitszustand medizinisch ein. Wenn nötig weist er den Patienten für weiterführende Therapien oder Beurteilungen an Ärzte oder andere Fachpersonen weiter.

Inhalte – Kommunikation

Grundwissen Kommunikation, Interaktionsstrukturen und Kommunikationskonzepte, Aufbau Anamnesegespräch, therapeutische/motivierende Gesprächsführung, Bedeutung nonverbale Kommunikationszeichen, interkulturelle Kommunikation, Kommunikation mit Kindern, Jugendlichen und Eltern, Gesprächstypen, Grundkonzepte der Therapeut-Patientenbeziehung, Elemente erfolgreicher Zusammenarbeit, Grundkonzepte von Psychotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Möglichkeiten und Strukturen des lokalen und regionalen Gesundheitswesen und der sozialen Einrichtungen

Ziele – Kommunikation   

Sie …

  • verstehen wie Kommunikation abläuft und wie Missverständnisse entstehen können.
  • entwickeln ein Situationsverständnis und führen klärende Gespräche.
  • können zuhören, sich jemandem zuwenden, Rapport herstellen, schaffen eine gute Atmosphäre, können Verständnis zeigen.
  • wenden nonverbale Kommunikation an, können Zweideutigkeit heraushören.
  • eröffnen, führen und schliessen Gespräche ab.
  • vermögen Raum zu geben, erkennen Dynamik und kommunizieren respektvoll.
  • erkennen Themenrelevanz, wenden offene, wert- und gewaltfreie Kommunikation an.
  • kommunizieren geschickt, bereiten das Gespräch vor, verstehen fremde Anliegen.
  • vertreten eigene Anliegen, können Einwände respektieren, Vereinbarungen treffen, Erwartungen und Haltungen ansprechen.
  • meistern schwierige Gesprächssituationen.
  • können mit starken Emotionen umgehen, Manipulation erkennen und Grenzen wahren.

Inhalte – Praxisfertigkeiten

Grundprinzipien der Zusammenarbeit, Elemente erfolgreicher Zusammenarbeit, weiter-führende therapeutische Behandlungskonzepte, Grundkonzepte von Psychotherapie, Egotherapie und Logopädie, Voraussetzungen zur Zusammenarbeit, Möglichkeiten und Strukturen des lokalen und regionalen Gesundheitswesen und der sozialen Einrichtungen

Ziele – Praxisfertigkeiten   

Sie …  

  • organisieren und stellen die Zusammenarbeit mit anderen Fachpersonen sicher.
  • gehen Konflikte sach- und lösungsorientiert an.
  • klären das Einverständnis für die Therapie mit dem Patienten.
  • gewährleisten die Autonomie und Selbstverantwortung des Patienten.
  • vertreten Patienteninteressen gegenüber Dritten.
  • wahren und vertreten eigene Interessen.
  • verwalten Daten und Informationen.
  • beurteilen, wann weiterführende therapeutische Behandlungskonzepte angebracht sind.


Inhalte – Praxisnetzwerk

Fachliche und persönliche Weiterentwicklung (eigenes Lernverhalten, Werkzeuge und Methoden zur fachlichen Entwicklung, Weiterbildung in der eigenen Fachrichtung, Anforderungen Berufsstand, Kostenträger, Gesetze, Umgang mit Informationen (Informationsquellen, Inhalt, Zugang, Handhabung), Umgang mit Urheberrechten, Zitierregeln, Gruppendynamik, Zusammenarbeit, Kollaboration, das fachliche Netzwerk

Ziele – Praxisnetzwerk   

Sie …  

  • entwickeln sich fachlich und persönlich weiter.
  • kennen das eigene Lernverhalten und nutzen Methoden zur Weiterentwicklung.
  • können aus eigenen Fehlern lernen, sich selber reflektieren.
  • kennen die Anforderungen an den Berufsstand, die Kostenträger und die relevanten Gesetze.
  • planen Ihre persönliche und berufliche Entwicklung und können diese umsetzen.
  • sind offen für Neues, sind motiviert und übernehmen Verantwortung für die eigene Weiterentwicklung
  • beschaffen, bewerten und verwenden Informationen und vermitteln Wissen weiter.
  • sind fähig im Team zu arbeiten.
  • sichern sich ein fachliches Netzwerk.

Ablauf
Nebst dem Selbststudium, fallen Hausaufgaben an

Zielgruppe
Einsteiger und Studierende mit dem Ziel die Höhere Fachprüfung (HPF) zu absolvieren und die deshalb M4 benötigen.

Anforderungen
Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT.

Zertifikat
Schriftliche Modulprüfung: a) Selbstständige, prozessorientierte schriftliche Arbeit zu einer vorgegebenen Fragestellung, b) Schriftliche Reflexion des Prozesses in Form eines Lernjournals / Mündliche Modulprüfung: a) Zwei formative Standortgespräche während des Vorbereitungskurses (30 Min./60 Min.), b) summatives abschliessendes Reflexionsgespräch über Prozess, Ergebnisse und Perspektiven (30 Min.).

Die Prüfung ist im Modulpreis inbegriffen. Über den Prüfungsablauf wird zu Kursbeginn informiert.

Hinweise
Dieses Modul kann auch separat besucht resp. gebucht werden. Falls Vorkenntnissen aus dem ersten Beruf die Inhalte dieses Kurses abdecken, besteht die Möglichkeit mit der Schulleitung Kontakt aufzunehmen, um eine Anrechnung zu prüfen.

Dauer
301 Lernstunden, davon 105 Präsenzstunden

Daten
Mittwoch, 10. Januar 2018 bis 29. August 2018

Zeiten
jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Kosten
CHF 2‘980.-- inkl. Unterlagen und Prüfungsgebühr

Ort
QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung
Rita Dünki-Arnold und Heide-Dore Bertschi-Stahl

M6

Praktische Ausbildung

 

 

Im Praktikum wird das erlernte Wissen angewendet, vertieft und erweitert. Unter Aufsicht des Praktikumsverantwortlichen werden Patienten im Rahmen des Berufsbildes behandelt. Dies ist ein wichtiger Bestandteil im Hinblick auf einen Einstieg in die selbstständige Berufstätigkeit. 
 
Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 600 Lernstunden. Diese setzen sich hauptsächlich aus „Praktizieren“ und „Reflektieren“ zusammen. „Praktizieren“ beinhaltet praktische Arbeiten am Praktikumsort, „Reflektieren“ beinhaltet Recherche, Dokumentation, Vor- und Nachbearbeitung, Lernjournal etc. Das Verhältnis von Praktizieren und Reflektieren ist ca. 50:50.

Inhalt des Praktikums

- Einblick Praxismanagement
- Beobachtung therapeutisches Handeln
- Transfer in das eigene Handeln
M3

Gesundheit und Ethik

Laut WHO ist Gesundheit ein Zustand des vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen (1946).  Ethik stellt Fragen nach dem "höchsten Gut" des Menschen, nach dem richtigen Handeln, um diese Werte anzustreben oder gar zu verwirklichen, und nach der Freiheit des Willens, die dem Menschen das richtige Handeln überhaupt erst ermöglicht. 

Als Therapeut ist Ihnen die allgemeine Gesundheitsförderung wichtig. Sie sind sich den besonderen Herausforderungen Ihres Berufes und Ihrem therapeutischen Handeln stets bewusst und können mit diesen Belastungen umgehen. Sie erkennen, bei sich selber, bei Arbeitskollegen und bei Patienten, Anzeichen körperlich-seelischen Überlastung frühzeitig und handeln entsprechend besonnen und konsequent. Sie sind in Ihrem beruflichen Handeln berufsethischen Grundsätzen verpflichtet.

Inhalte
Einflussfaktoren auf Gesundheit, eigene Psychohygiene, Konzepte zur persönlichen Work-Life-Balance, Ressourcenmanagement, Selbstregulation, Gesundheitsförderung, Krankheits-prävention, Berufsethik, ethische Fragestellungen im Gesundheitswesen, ethische Berufs-prinzipien und -pflichten, Schweigepflicht, Datenschutz, Dokumentenaufbewahrungspflicht, Sorgfaltspflicht, Weiterbildungspflicht, ethisches Dilemma

Ziele  

Sie …

  • kennen Ihre Belastungsgrenzen, erkennen Anzeichen von beginnender beruflicher Überforderung oder Dekompensation und entsprechende Befindlichkeitsveränderungen.
  • entwickeln Ihr persönliches Gesundheits- und Krankheitsprävention-Management.
  • ergreifen entsprechende Massnahmen zur Stärkung der Gesundheit.
  • nehmen Ihre eigenen Grenzen und Belastbarkeiten wichtig.
  • achten auf Selbstdisziplin und Selbstwahrnehmung.
  • engagieren sich für die Gesundheit in der Gesellschaft.
  • erkennen und beurteilen Berufssituationen vor dem Hintergrund berufsethischer Vorschriften oder Fragen und handeln entsprechend integer.

 

Zielgruppe
Einsteiger und Studierende mit dem Ziel die Höhere Fachprüfung (HPF) zu absolvieren und die deshalb M3 benötigen.

Anforderungen
Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Zertifikat
Die schriftliche Prüfung (90 Min.) findet am letzten Kurstag statt und ist im Modulpreis inbegriffen. Über den Prüfungsablauf wird zu Kursbeginn informiert.

Hinweise
Dieses Modul kann auch separat besucht resp. gebucht werden. Falls Vorkenntnissen aus dem ersten Beruf die Inhalte dieses Kurses abdecken, besteht die Möglichkeit mit der Schulleitung Kontakt aufzunehmen, um eine Anrechnung zu prüfen.

Dauer
60 Lernstunden, davon 28 Präsenzstunden

Daten
Samstag, 16. September 2017
Donnerstag, 05. Oktober 2017
Donnerstag, 19. Oktober 2017
Samstag, 04. November 2017

Zeiten
jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Kosten
CHF 880.-- inkl. Unterlagen und Prüfungsgebühr

Ort
QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung
Elisabeth Haldemann-Jenni, Heide-Dore Bertschi-Stahl

 

 

M2

Fachausbildungen

 
 
Zu dem Modul M2, Fachausbildung, gehören die folgenden Module:

- Ausleitende Verfahren
- Schröpfen
- Hydrotherapie-Kneipp, Wickel & Kompressen
- Klassische Ganzkörpermassage
- Ganzheitliche Ernährung
- Ganzheitliche Phytotherapie
- TEN
- Fussreflexzonenmassage
M2

Fachausbildungen

Zu den Fachausbildungen gehören die Ausbildungen

- Ausleitverfahren
- Ernährung
- Fussreflexzonenmassage
- Ganzkörpermassage
- Hydrotherapie
- Phytotherapie
- Schröpfen
- TEN

 

 


M2

Ausleitende Verfahren

 
Blutegeltherapie
Aderlass
Baunscheidtieren
Cantharidenpflaster

Inhalte

  • Blutegeltherapie: Geschichtlicher Hintergrund, Hauptindikationen, Kontraindikationen, Blutegelwirkung, Theorie und Praxis, Durchführung einer Blutegeltherapie, Verbandwechsel
  • Aderlass: Geschichte, der grosse, kleine und der Mikro-Aderlass, Indikationen, Kontraindikationen, Vorgehensweise
  • Baunscheidtieren: Geschichte, Indikationen, Kontraindikationen, Wirkungsweise, Hilfsmittel, Variationen, Nebenwirkungen, Durchführung des Baunscheidtsverfahren
  • Cantharidenpflaster: Geschichtlicher Hintergrund, Theorie und Wirkungsweise

Lernziele

Sie …
  • sind in der Lage, das Anlegen von Blutegeln, das Baunscheidtieren und den Aderlass gezielt im Alltag und in der Praxis einzusetzen und korrekt anzuwenden.
  • kennen die Geschichte und Grundlagen der Ausleitverfahren.
  • können die Prinzipien und Regeln der Ausleitverfahren situationsgerecht anwenden.
  • sind fähig, die erlernten Ausleitverfahren mit korrekter Indikation selbstständig am Klienten ausführen.
  • beachten die Indikationen, Kontraindikationen und Reaktionen der Ausleitverfahren.
  • können die erforderlichen hygienischen Massnahmen aufzählen und demonstrieren.

Zielgruppe und Anforderungen

Einsteiger und Absolventen der Ausbildung Naturheilpraktiker TEN
Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Dauer

42 Lernstunden, davon 21 Präsenzstunden
Zusätzlich zu den Präsenzstunden fallen folgende Arbeiten an:
Führen eines Lerntagebuches, Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten.

Daten

Mittwoch, 11. Juli 2018, Donnerstag, 12. Juli 2018 und Freitag, 13. Juli 2018
jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Kosten

CHF 720.-- inkl. Unterlagen

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Heide-Dore Bertschi-Stahl

M2

Ganzheitliche Ernährung

 
Die Ernährung und die dazu verwendeten Nahrungsmittel rücken im Zusammenhang mit der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen und seiner Gesundheit zunehmend in den Mittelpunkt. Die tägliche Nahrungsaufnahme soll zu Vitalität von Körper, Geist und Seele führen. Nach dem umfassenden Ausbildungsbaustein ganzheitliche Ernährung kennen sie verantwortungsbewusste Ernährung und deren Vorteile und Auswirkungen auf psychosomatische Zusammenhänge im Sinne der Ganzheitlichkeit und sind in der Lage, Ihre Klienten professionell und fachkompetent zu beraten.

Inhalte

Allgemeines Grundwissen, Mikronährstoffe, Makronährstoffe, persönliches Ernährungsverhalten, moderner Food, Säure-Basenhaushalt und entsprechende Behandlungsstrategien, Dr. Schüssler Mineralsalztherapie, Antlitzdiagnose, Würzmittel, Küchengewürze, Salz, Essig, Süssungsmittel, Genussmittel, Wasser – Träger des Lebens, Hildegard von Bingen – Ernährung – Philosophie – Kreatives aus der Gewürzeküche, Anbau und Verwertung von Lebensmitteln, verschiedene Ernährungsformen (Vollwert, Vegetarismus, Rohkost), Vier-Elemente-Küche – Humoralmedizin (energetische und humorale Qualitäten von Lebensmitteln), konstitutionelle Aspekte der Ernährung, Slow Food, Diäten – die verschiedenen Ernährungsweisen, Fasten und Ausleiten über Ernährung, Ernährung vom Säugling bis ins Alter, Nahrungsunverträglichkeiten, bedarfsorientierte Küche – Kochen für Zivilisationserkrankte (Diabetes, Über- und Untergewicht, Pilzerkrankungen, Hauterkrankungen, Osteoporose, Gicht, Rheumatischer Formenkreis, Autoimmunerkrankungen, Allergien, Kreuzallergien, Krebs, Nervenerkrankungen, Epilepsie, ADHS, Neuroimmunologie – Grundregulationen über die Ernährung, Biochemie in der Ernährung, das beratende Gespräch – Diade, Triade, Zeitmanagement, Ernährung und Psyche, Ernährungsformen anderer Länder – Mittelmeerküche

Ziele

Sie …
  • kennen, verstehen und erklären die Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung aus naturwissenschaftlicher, sowie TEN ausgerichteter, naturheilkundlicher Sichtweise.
  • setzen, basierend auf der humoralen Lehre, Nahrungsmittel, Gewürze und Kräuter salutogenetisch präventiv sowie therapeutisch ein.
  • sind in der Lage, die Ernährung zur Unterstützung anderer Therapieformen einzusetzen.
  • können Ernährungsfragen Ihrer Klienten beantworten.
  • beantworten Konsumentenfragen und geben Zubereitungsanleitungen Ernährungsempfehlungen.
  • reflektieren Ihre eigene Ernährung und können sich auf Selbsterfahrungen einlassen.

Zielgruppe

Einsteiger, Therapeuten, Drogisten, Absolventen der Ausbildung Naturheilpraktiker TEN

Anforderungen

Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Hinweise

Derzeit wird die Ausbildung zur/zum ganzheitlichen Ernährungsberaterin/Ernährungsberater vom EMR und NVS-SPAK nur mit dementsprechenden schulmedizinischen Grundlagenstunden als Einzelmethode geführt. Hierfür benötigen Sie 600 Ausbildungsstunden Anatomie, Physiologie und Pathologie. Für den Modulabschluss M2 Fachrichtung TEN müssen folgende Fächer besucht werden: Fachspezifische Naturheilkunde TEN, Ernährung, Phytotherapie, Ausleitende Verfahren, Schröpfen, Hydrotherapie – Kneipp – Wickel und Kompressen, Klassische Ganzkörpermassage, Fussreflexzonenmassage.

Form

Dieser Ausbildungsteil ist zeitlich und inhaltlich berufsbegleitend und im Baukastensystem konzipiert. Es wird eine umfassende Diplomarbeit verlangt. Den Abschluss mit schriftlicher Prüfung und mündlichem Beratungsgespräch sowie einer Präsentation der Diplomarbeit bildet das Diplom zur/zum ganzheitlichen Ernährungsberaterin/Ernährungsberater mit Schwerpunkt westlicher Ernährungsgrundlagen und Psychosomatik.

Voraussetzung zur Abschlussprüfung

Die Standortbestimmungen (Themenprüfungen) sind Voraussetzungen zur Abschlussprüfung. Ebenso eine Unterrichtspräsenzzeit von mindestens 80%.

Dauer

546 Lernstunden, davon 273 Präsenzstunden.
Zusätzlich zu den Präsenzstunden fallen folgende Arbeiten an:
Führen eines Lerntagebuches, Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten.

Daten

21. Oktober 2017 bis 06. April 2019, jeweils am Samstag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Kosten

CHF 7‘930.-- inkl. Unterlagen, zzgl. Prüfungsgebühr von CHF 150.--

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Monika Papadopoulos-Wehrle, Andrea Chiappa,
Chrischta Ganz, Heide-Dore Bertschi-Stahl

M2

Schröpfen

 

Schröpfen ist eine uralte Therapieform, die nach dem Prinzip der Ableitung von Krankheitsstoffen funktioniert. Folgende Techniken kommen dabei zur Anwendung: Unblutiges, trockenes Schröpfen durch Aufsetzen von Schröpfköpfen, bei denen man durch Luftpumpen eine Saugwirkung erzielt. Diese Methode beeinflusst über Reflexzonen innere Organe. Blutiges Schröpfen, bei dem vor dem Aufsetzen der Schröpfköpfe die Hautleicht angeritzt wird. Dies wirkt ausleitend auf Krankheitsstoffe. Durch Verschieben der vakuumierten Schröpfköpfe lässt sich zudem eine Massagewirkung und ein Anregen des Lymphflusses erreichen.

Inhalte

Geschichtlicher Hintergrund, Hintergrund der Schröpfbehandlung, Schröpfzonen, die Formen der Gelosen, Indikationen, Kontraindikationen, Wirkungsweise, Allgemeine Regeln, Praktische Durchführung der Schröpfzonen-Untersuchung, Theorie, Praxis und Durchführung trockenes Schröpfen, Theorie blutiges Schröpfen.

Ziele

Sie …
  • sind in der Lage, das trockene Schröpfen gezielt im Alltag und in der Praxis einzusetzen und korrekt anzuwenden.
  • verfügen über vertiefte Kenntnisse der Anwendung.

Zielgruppe und Anforderungen

Einsteiger und Absolventen der Ausbildung Naturheilpraktiker TEN
Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Dauer

60 Lernstunden, davon 28 Präsenzstunden
Neben den Präsenzstunden kommen das Führen des Lerntagebuches, die Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten dazu.

Daten

 Mittwoch, 26. September 2018, Donnerstag, 27. September 2018
Donnerstag, 06. Dezember 2018, Freitag, 07. Dezember 2018
jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Kosten

CHF 880.-- inkl. Unterlagen

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Chrischta Ganz und Heide-Dore Bertschi-Stahl

M2

Ganzheitliche Phytotherapie

 
Früher waren Heilpflanzen, neben wenigen Mineralien, Edelsteinen, Metallen und tierischen Produkten, die einzigen Heilmittel, die man kannte. Die Erfahrungen  im Umgang mit Heilmitteln wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Schon  in der Antike, in der Klostermedizin sowie im Mittelalter wurde Heilwissen gesammelt und nieder-geschrieben. Herausragende Persönlichkeiten wie Hippokrates, Galen sowie Hildegard von Bingen beschrieben in der Physica Anwendungsmöglichkeiten von Pflanzen. Das Lorscher Kräuterbuch ist neben den Aufzeichnungen von Paracelsus und Hahnemann Zeugen einer alten Heilkunst. Heute ist die Pflanzenheilkunde eine eigenständige Wissenschaft. Durch die Bestimmung der Pflanzeninhaltsstoffe und die Erforschung ihrer Wirkung findet Erklärung, was zuvor nur empirisch möglich war. In der ganzheitlichen Medizin werden Heilpflanzen täglich erfolgreich eingesetzt: als Teedrogen, Tinkturen, Extrakte, Cremen und Salben. Heilpflanzen können Krankheiten vorbeugen, lindern und im Heilungsprozess eine wesentliche Unterstützung leisten.

Inhalte

Allgemeines Grundwissen, Botanik, Lebenszyklus, Stoffwechsel, Wachstum und Aufbau
der Pflanzen, Heilpflanzen nach Themengebiete wie das Herz-Kreislauf-System, Verdauungssystem, Bewegungsapparat, Sinnesorgane, Haut, Atmungssystem, Hormonsystem, Lymphsystem, Nervensystem, Immunsystem, Urogenitalsystem, Kinder-, Frauen- und Männerheilkunde und deren Pathologien, das Medizinalsystem, Spagyrik Grundlagen, Klosterkräuter Medizin, Baumheilkunde, Anwendung von Fertigpräparaten, Dosierung von Phytotherapeutikas, Zubereitungsformen, pharmazeutische Prozesse, Signaturenlehre, die Säftelehre und ihre Heilkräuter, Kräuteranbau nach Demeter, Kochen mit Kräutern und Blüten, Gemmotherapie, Einführung in die Aromatherapie, Einführung in die Homöopathie (potenzierte Arzneien), Anamnese und Kommunikation in der Naturheilkunde – Pflanzenheilkunde, rechtliche Grundlagen, Rahmenbedingungen, Fallbearbeitungen

Ziele

Sie…
  • kennen die chron. Entwicklung (Antike bis zur Jetztzeit) in der Pflanzenheilkunde.
  • lernen die Unterschiede der div. Medizinalsysteme kennen, wie z.B. die Anthroposophie, TEN, TCM, Spagyrik, Ayurveda, Klostermedizin und Gemmotherapie, und wissenschaftliche Erkenntnisse, Entwicklungen und heutige Möglichkeiten der Synthese.
  • kennen die Heilwirkungen und die Indikationen der Wirkstoffe Flavanoide, Alkanoide, ätherische Öle, Terpene, Glykoproteine und anderen.
  • wissen um das Zusammenspiel der chemischen Wirkstoffe zur ganzheitlichen Behandlung.
  • können Lebenszyklen erklären und kennen die Stoffwechselvorgänge der Pflanzen.
  • kennen den Anbau und die Einwirkung von Klima, Boden, Sonnenstand und Zeitpunkt der Pflanzung, Ernte, Aufbewahrung und Verarbeitung.
  • erarbeiten die Themengebiete wie Herz-Kreislauf, Verdauungssystem, Bewegungsapparat, Sinnesorgane, Haut, Atmungssystem, Hormonsystem, Lymphsystem, Nervensystem, Immunsystem, Urogenitalsystem, Kinder-, Frauen- und Männerheilkunde und kennen die Pathologien.
  • wissen um die wichtigsten Pflanzen und können diese korrekt in einem Rezept der Drogenmischung zusammenstellen und anwenden.
  • kennen den eigenen Kommunikationsstil, lernen andere Kontaktmöglichkeiten.
  • lernen was zu einer Anamnese gehört und setzen dies praktisch um.

Zielgruppe

Einsteiger, Therapeuten, Drogisten, Absolventen der Ausbildung Naturheilpraktiker TEN

Anforderungen

Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Hinweise

Phytotherapie kann separat als Weiterbildung besucht werden. Für die Registrierung beim EMR wird der Abschluss Naturheilpraktiker gefordert. Als Einzelmethode kann Phytotherapie nicht registriert werden. Für den Modulabschluss M2 Fachrichtung TEN müssen folgende Fächer besucht werden: Fachspezifische Naturheilkunde TEN, Ernährung, Phytotherapie, Ausleitende Verfahren, Schröpfen, Hydrotherapie – Kneipp – Wickel und Kompressen, Klassische Ganzkörpermassage, Fussreflexzonenmassage.

Form

Dieser Ausbildungsteil ist zeitlich und inhaltlich berufsbegleitend und im Baukastensystem konzipiert. Es werden folgende Arbeiten verlangt: Baumpräsentation, Gewürze bearbeiten und vorstellen, Konstitutionen bearbeiten und vorstellen, Erstellen eines Herbariums mit 60 Pflanzen, Erstellen einer schriftlichen und fotographischen Pflanzenbeobachtung über ein Jahr hinweg, Fallbearbeitung.

Voraussetzung zur Abschlussprüfung

Die zeitgerechte Abgabe der verlangten Arbeiten, eine schriftliche Zwischenprüfung und eine schriftliche Abschlussprüfung sowie Präsentation der Pflanzenbeobachtung und eine mündliche Abschlussprüfung sind Bestandteil zur Erlangung des Diploms ganzheitliche PhytotherapeutIn QuintaMed. Ebenso eine Unterrichtspräsenzzeit von mindestens 80%.

Dauer

644 Lernstunden, davon 322 Präsenzstunden. 
Zusätzlich zu den Präsenzstunden fallen folgende Arbeiten an:
Führen eines Lerntagebuches, Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten.

Daten

12. Januar 2018 bis 14. Dezember 2019,
jeweils am Freitag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Kosten

CHF 9`440.-- inkl. Unterlagen, zzgl. Prüfungsgebühr von CHF 150.--

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Chrischta Ganz, Maja dal Cero, Heide-Dore Bertschi-Stahl 

M2 

Hydrotherapie-Kneipp, Wickel und Kompressen

 

Inhalte

Fünf Säulen der Kneipp-Gesundheitslehre, geschichtlicher Hintergrund, Wirkphysiologie der Hydrotherapie, Wirkphysiologie der Phytopharmakas, Badezusätze, Einleitung und Definition der Reizsetzung, physiologische Veränderungen, Indikationen, Kontraindikationen, Vorgehensweise, praktische Anwendungen, Wickel und Kompressen – Wärme und Heilkräuteranwendungen, Materialien und Zusätze, Theorie und Praxis – praktisches Arbeiten mit Wärme- und Heilkräuteranwendungen wie: Heublumen, Kirschkernsäckchen, Dinkelspreukissen, Haferstroh, Kamille, Leinsamen, Kartoffeln, Eichenrinde, Zinnkraut, Zwiebeln, Knoblauch, Kochsalz. Wickel und Kompressen – Kälte und ausleitende Verfahren, Materialien und Zusätze, Theorie und Praxis – praktisches Arbeiten mit Kälte und ausleitenden Anwendungen wie: Wasser, Eis im Beutel, Zitrone, Essig, Quark, Kohl, Bockshornklee, Senföl, Meerrettich, Paprika, Chilli, Cayennepfeffer, Ingwer, Honig, Ganzkörperwaschungen

Ziele

Sie …

  • sind in der Lage, Kneipp- und Wasseranwendungen wie Teilgüsse, Dauerbrause, etc. gezielt im Alltag und in der Praxis einzusetzen und korrekt anzuwenden.
  • kennen die geeigneten Heilpflanzen zu den verschiedenen Anwendungen.
  • sind fähig, Wärme- und Heilkräuteranwendungen, Kälte- und ausleitende Anwendungen von Wickel und Kompressen gezielt im Alltag und in der Praxis einzusetzen und korrekt anzuwenden.
  • kennen die Indikationen und Kontraindikationen.
  • wissen um die Wirkung der Heilpflanzen und deren Entfaltung der Wirkstoffe
    bei Wärme sowie die Wirkung von Zusätzen bei Kälteanwendungen.

Zielgruppe und Anforderungen

Einsteiger und Absolventen der Ausbildung Naturheilpraktiker TEN
Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Dauer

60 Lernstunden, davon 28 Präsenzstunden
Neben den Präsenzstunden kommen das Führen des Lerntagebuches, die Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten dazu.

Daten

Montag, 27. August 2018 und Dienstag, 22. August 2018 
Montag, 10. September 2018 und Dienstag 11. September 2018
jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Kosten

CHF 880.-- inkl. Unterlagen

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Chrischta Ganz

M2

TEN

 

Die Bezeichnung Traditionelle europäische Naturheilkunde (TEN) ist ein Kunstbegriff, der in der älteren naturheilkundlichen Literatur so nicht verwendet wurde. Die auf die heutige Zeit übersetzte Naturheilkunde des Westens fusst auf den Anfängen des bekannten Vertreters der Antike    Hippokrates, der die Basis der gesamten westlichen Medizin, auch der Schulmedizin, darstellt. Der TEN zu Grunde liegt die Ansicht des Menschen, ihn als Ganzes mit Körper, Seele und Geist zu betrachten und ihn entsprechend zu behandeln. Luft, Feuer, Wasser, Erde sind die entsprechenden Elemente und Humoralsäften mit ihren Qualitäten warm/feucht, kalt/feucht, warm/trocken, kalt/trocken. Die TEN stellt den Lebensstil mit Ernährung, Bewegung, Atmung, Ausleitung und physikalische Anwendungen in ihren Fokus. Die Traditionelle Naturheilkunde ist viel mehr als nur eine diagnostische und therapeutische Methode. Sie ist eine im europäischen Raum eigenständige "Heilkunst nach den Gesetzen und mit den Rezepturen der Natur und deren Therapierichtungen". Viele ihrer Methoden wie z. B. die Heilpflanzenkunde, Schröpfverfahren oder Kneipp−Anwendungen, etc. gehören dazu.

Inhalte

Einführung in die Naturheilkunde Europas, Geschichte und Entwicklung der TEN Begrifflichkeiten, Volksheilkunde, Mikrokosmos, Makrokosmos, TEN – grundlegende Konzepte, Prinzipienlehre –qualitative und quantitative Prinzipien der verschiedenen Medizinsystemen, Ordnung- und Regulationsprinzipien der Gesundheitslehre nach TEN, Humoralmedizin, Konstitution, TEN – Typenlehre, allgemeine Ansicht der äusseren Formen und inneren Regulationsmöglichkeiten, Charakterlehre, verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten, TEN-Vier-Elementen-Lehre, Zuordnung der vier Elemente, Feuer, Erde, Luft und Wasser in der Abfolge, Tierkreiszeichen und Planeten, kardinale, fixe und veränderliche Kräfte in Bezug zur TEN, TEN-Konzepte, Gesamtanschau der TEN, Informationsdiagnose, Umweltmedizin, (elektro-magnetische Felder, Erdstrahlung, Luft-verschmutzung), Diagnostik – visuelle Untersuchungen, Zungendiagnose, spezifische Labor-diagnostik (Blut-, Stuhl-, Speichel-, Dunkelfeldmikroskopie), Harnschau, Blutschau, Umwelt-toxikologie, TEN – physikalische Therapien, Licht, Phototherapie, Heliotherapie, Farbtherapie, Chakra und Edelsteine, Erde, Heilerden, Chlorella, innerliche und äusserliche Anwendungen, Lava, Lösungen und Bäder, Schungit, Emma Kunz – Höhlen und Grotten, Heilgesteine- und Steinbrüche mit Erdstahlen, Luft, Balneotherapie und Klimatherapie, einatmen von Salz und anderen Inhalationen, funktionelle Bewegungstherapie mit den Regulationskreisen, viszerale Zusammenhänge der inneren Organe mit den Schmerzregionen – Kraft in der Dehnung, (Triggering) Reflexzonen- und Schmerz - Punkte am Körper, Somatotopien und Segmente der Wirbelsäule (Gleditsch, Mosetter, Triggerpointatlas), Augendiagnostik (Topografien der Iris, typische Befunde)

Ziele  

Sie …
  • verstehen die Traditionelle Europäische Naturheilkunde in ihrem System, den Methoden und Therapiekonzepten.
  • lernen unter dem Blickwinkel der Humoralmedizin, der Säftelehre und deren Regulationsprinzipien unter Einbezug der heutigen Diagnoseverfahren von Grund auf dieses Medizinalsystem kennen.
  • erwerben durch die ganzheitliche Betrachtungsweise ein fundiertes Fachwissen.
  • lernen durch die Anamnese, Betrachtungen, Analyse und Befundung nach humoralen, konstitutionellen und pathophysiologischen Aspekten die Diagnostik in der TEN.
  • sind in der  Lage die Diagnosemethoden in Bezug zu humoralen und konstitutionellen Aspekten an Live-Patienten durch spezifische Therapiekonzepte zu begleiten.

Zielgruppe und Anforderungen

Therapeuten oder Komplementärtherapeuten KT und Absolventen der Ausbildung Naturheilpraktiker TEN
Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Hinweis

Für den Modulabschluss M2 Fachrichtung TEN müssen folgende Fächer besucht werden: Fachspezifische Naturheilkunde TEN; Ernährung, Phytotherapie, Ausleitende Verfahren, Schröpfen, Hydrotherapie – Kneipp – Wickel und Kompressen, Klassische, Ganzkörpermassage, Fussreflexzonenmassage.

Dauer

252 Lernstunden, davon 126 Präsenzstunden
Neben den Präsenzstunden kommen das Führen des Lerntagebuches, die Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten dazu.

Daten

Mittwoch und Donnerstag, 11. Januar 2018 bis 13. Dezember 2018 
jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Kosten

Total CHF 3'950.-- inkl. Unterlagen

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Chrischta Ganz, Heide-Dore Bertschi-Stahl

M2

Klassische Ganzkörpermassage

 

Die Ganzkörpermassage dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug-, Knet- und Streichreize. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schliesst auch die psychische Gesundheit mit ein. Die Grifftechniken sind vielfältig und es wird mit Lockerungsgriffen, Druckpunkten, wie Triggerpoints, Vibrationen, Wärme- und Ausgleichsgriffe, gearbeitet. Sie löst ausserdem eine Fern-, Tiefen- und Allgemeinwirkung auf den Gesamtorganismus aus und dient sowohl den Präventions- und Therapiemassnahmen. 
 
Die klassische Ganzkörpermassage kann von 30 Minuten bis mehr als eine Stunde dauern. Es können aber auch Teilmassagen wie Rücken-, Nacken-, Kopf-, Fuss- oder Handmassagen angeboten werden. Die Massagetechnik ist medizinisch fundiert und der Lehrgang auf die eigenständige Praxistätigkeit ausgerichtet.

Inhalte

Grundlagen der klassischen Ganzkörpermassage, geschichtliche Entwicklung der verschiedenen Massagen, Grund- Handgriffe und Massage-Qualität – Berührungsqualität, Grifftechniken erlernen, Streichen – Effleurage, Kneten – Pétrissage, Reiben – Friktion, Schütteln, Vibration zur Tiefenentspannung, Faszienstrich und Dehnung, Bindegewebemassage – mit Ruborzeichen, physiologische Wirkung der Griffe, Indikationen und Kontraindikationen, Anamnese und diagnostische Möglichkeiten, Vorbereitung zur Behandlung, Hygienemassnahmen, Lagerung des Klienten, Sichtbefund: Temperatur, Statik, Gewebe, Tonus, und Hautturgor, Teilmassagen und deren Wirkung, Muskulatur- und Gewebebeschaffenheit, Massagekombinationen, Einsatz diverser Hilfsmittel, Einführung in die Rückendiagnostik, Einteilung in die Segmente, Segmentmassage, Headsche Zonen, Wirbelsäulen-Basisausgleich (WBA), Schwingkissentherapie, Einführung in die integrative Massage- und Körperarbeit Körperzonen nach Wilhelm Reich und Jack Lee Rosenberg, Haltung und Rückschluss aus innere Organe, Bezüge zu Muskeln und Energiebahnen, Panzerungen und Atemmuster erkennen, das vegetative Nervensystem und die Atmung, Entspannungstechniken und Tonisierung, gezielte Massage mit entsprechenden Griffen und Griffvariationen; Einführung in die Colonmassage mit Atemführung, Regulations- und Ordnungsfunktion durch Reflexzonenbehandlung auf der Bauchdecke, Arbeit am bekleideten Klienten, Therapeutische Griffe – Akutbehandlungen

Ziele 

Sie …
  • sind in der Lage eine ganzheitliche und fachlich fundierte Anamnese und Befund der klassischen Ganzkörpermassage auszuführen.
  • können die Griffe der klassischen Massage und Kombinationsgriffe dem Klienten entsprechend, unter Berücksichtigung der Indikationen und Kontraindikationen, einsetzen.
  • wählen die Griffe entsprechend dem Krankheitsbild aus.
  • vertrauen Ihrer eigenen Wahrnehmung sowie den manuellen und therapeutischen Fähigkeiten.
  • erkennen eine gut entwickelte Wahrnehmung bzgl. Haltung, Ausdruck, etc.
  • können entsprechend dem Befund ein Therapieziel formulieren.
  • veranlassen wenn nötig weitere Abklärungen bzgl. Krankheitsbildes.

Zielgruppe und Anforderungen

Einsteiger, Therapeuten, und Absolventen der Ausbildung Naturheilpraktiker TEN  
Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Hinweise

Klassische Ganzkörpermassage kann separat als Weiterbildung besucht werden. Für die Registrierung beim EMR werden mind. 150 Std. abgeschlossene Medizinische Grundlagen gefordert. Für den Modulabschluss M2 Fachrichtung TEN müssen folgende Fächer besucht werden: Fachspezifische Naturheilkunde TEN, Ernährung, Phytotherapie, Ausleitende Verfahren, Schröpfen, Hydrotherapie – Kneipp – Wickel und Kompressen, Klassische Ganzkörpermassage, Fussreflexzonenmassage.

Form

Dieser Ausbildungsteil ist zeitlich und inhaltlich berufsbegleitend und im Baukastensystem konzipiert. Es wird eine Diplomarbeit verlangt. Den Abschluss mit schriftlicher, mündlicher und praktischer Prüfung bildet das Diplom zum/zur Klassische Ganzkörpermassage TherapeutIn.

Voraussetzung zur Abschlussprüfung

Erarbeitung von 30 Falldokumentationen während der Ausbildungszeit (Applikationen). Nachweis der Peergruppenstunden (Protokollführung). Es werden die Protokolle der Peergruppen als Applikation der praktischen Arbeit von  der Kursleitung mit einem Feedback der eingereichten Fragen beantwortet. Nach jedem Modul werden Lernfragen zu Hause erarbeitet und danach besprochen. Lerntagebuch führen - wird von der Fachleitung beim ersten Unterrichtstag angewiesen. Abschluss der Ausbildung mit einer mündlichen, schriftlichen und praktischen Prüfung mit einem Probanden, Abschlussarbeit - Diplom Umfang 10 Seiten mit Falldokumentation. Thema wird in der Ausbildung gewählt und bekannt gegeben.

Dauer

245 Lernstunden, davon 119 Präsenzstunden

Daten

Sonntag, 08. Oktober 2017 bis 08. Oktober 2018, jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Kosten

CHF 3‘900.-- inkl. Unterlagen, zzgl. Prüfungsgebühr von CHF 140.--

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Maria Madlaina Naegeli, Heide-Dore Bertschi-Stahl

M2

Fussreflexzonenmassage

 
Die Fussreflexzonenmassage basiert auf einer alten Entdeckung, wonach das Massieren des Fusses nicht nur diesen beeinflusst, sondern auch auf andere Körperteile und Organe einwirkt und die Regeneration des Körpers als Ganzes fördert. Die Chinesen und Indianer betrachteten den Fuss schon vor Jahrtausenden als einen Spiegel des Körpers. Ein wichtiger Teil der Reflexzonenmassage am Fuss ist das Erkennen der Krankheitsursache. Ein sorgfältiges Analysieren wird zeigen, welche seelischen Disharmonien sich hinter dem körperlichen Unbehagen oder in einer organischen Krankheit manifestieren.

Inhalte

Grundlagen, geschichtliche Entwicklung aus verschiedenen Kulturen, Zonen-Einteilung, anatomische Zuordnung, reflektorische Wirkmechanismen, Längs- und Querzonen, Füsse in den Altersabschnitten, Wandlung des Stoffwechseln im Laufe des Lebens, therapeutischer Zugang, Anamnese und diagnostische  Möglichkeiten, Grifftechniken, Kennzeichen belasteter Zonen, Indikationen-, Kontraindikationen, Vorbereitung zur Behandlung, Lagerung, Reaktionen während der Behandlung und in den Intervallen, Sichtbefund: Temperatur, Statik, Gewebe, Turgor,  Haut, Nagelformen und die naturheilkundlichen Hintergründe, sowie Pathologie, Fussknochen-Anatomie und Anomalie, Befunderstellung, Symptomzonen, Hintergrundzonen, die 7 Zonengruppen, Intervallarbeit,  Entstauungsmethoden, Lymphbehandlung über die Fussreflexzonenmassage, Ausleitverfahren und Entgiftung durch FRZ, Eutonische Ausgleichsgriffe, Behandlung grosser Zeh, Zähne und Zahnwechselbeziehungen zu den Organen, Somatotopien, Kopfweh-Punkte, Handreflexzonen, Geditsch, Faszienarbeit, Dehn- und Schubgriffe, Wirbelsäule und Wechselbeziehungen, Chakra, Entlastung nach akuten Traumas, Migräne und Wechseljahrbehandlungen, der Frauenfuss in den Zyklen, Beckenbänder, Schwangerschaft und Geburt, Operationsvor- und Nachbereitung, Narbenbehandlung, Somatotopien, Wechselbeziehungen von Körperreflexzonen und Fussreflexzonen, Organuhr der TCM mit den Hintergründen Meridianzuordnungen, ganzheitliche Betrachtung und Behandlung des Menschen über die Reflexzonen

Ziele  

Sie …
  • können eine Fussreflexzonenmassagetherapie selbständig durchzuführen, dokumentieren und korrekt interpretieren.
  • sind in der Lage, Anatomie, Physiologie und Pathologie in der ganzheitlichen Sichtweise und im Zusammenhang mit der FRZ zu erklären.
  • kennen die begleitenden Massnahmen aus der manuellen wie auch naturheilkundlichen Therapie und sind fähig vernetzt zu denken und zu behandeln.
  • nutzen die Fussreflexmassage als wichtiges Diagnostikum und Therapieform in den verschiedenen Variationen.
  • erstellen aufgrund eines unbekannten Klientenfalles ein therapeutisches Konzept, können dieses argumentieren und sich in der Fachwelt mit den entsprechenden Argumenten einer Ordnungstherapie und deren Vielfalt durchsetzen.
  • haben die Fähigkeit dem Patienten die Wirksamkeit auf einfache Weise zu erklären und die Therapiekonzepte, die sie als Therapeut/in erstellt haben, zu erläutern.
  • können sich mit Fachleuten über die Evidenz der Methode austauschen und stichhaltige Argumente klar formulieren.

Zielgruppe und Anforderungen

Einsteiger, Therapeuten, Drogisten, Absolventen der Ausbildung Naturheilpraktiker TEN

Anforderungen

Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Hinweise

Fussreflexzonenmassage kann separat als Weiterbildung besucht werden. Für die Registrierung beim EMR werden mind. 150 Std. abgeschlossene Medizinische Grundlagen gefordert. Für den Modulabschluss M2 Fachrichtung TEN müssen folgende Fächer besucht werden: Fachspezifische Naturheilkunde TEN, Ernährung, Phytotherapie, Ausleitende Verfahren, Schröpfen, Hydrotherapie – Kneipp – Wickel und Kompressen, Klassische Ganzkörpermassage, Fussreflexzonenmassage.

Form

Dieser Ausbildungsteil ist zeitlich und inhaltlich berufsbegleitend und im Baukastensystem konzipiert. Es wird eine Diplomarbeit verlangt. Den Abschluss mit schriftlicher, mündlicher und praktischer Prüfung bildet das Diplom zum/zur Fussreflexzonenmassage TherapeutIn.

Voraussetzung zur Abschlussprüfung

Erarbeitung von 30 Falldokumentationen während der Ausbildungszeit (Applikationen). Nachweis der Peergruppenstunden (Protokollführung). Es werden die Protokolle der Peergruppen als Applikation der praktischen Arbeit von  der Kursleitung mit einem Feedback der eingereichten Fragen beantwortet. Nach jedem Modul werden Lernfragen zu Hause erarbeitet und danach besprochen. Lerntagebuch führen - wird von der Fachleitung beim ersten Unterrichtstag angewiesen.

Dauer

245 Lernstunden, davon 119 Präsenzstunden

Daten

14. Januar 2018 bis 10. Dezember 2018, jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Kosten

CHF 3‘900.-- inkl. Unterlagen, zzgl. Prüfungsgebühr von CHF 140.--

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Aline Manfré, Heide-Dore Bertschi-Stahl

M1

Medizinische Grundausbildung

 
Das Modul M1, Medizinische Grundausbildung, setzt sich aus den folgenden Modulen zusammen: 
 
- Basis 
- Aufbau 1
- Aufbau 2
- Aufbau 3 
 
 
Die Lehrgänge vermitteln grundlegende Kenntnisse über die Anatomie, Physiologie sowie die wichtigsten Krankheitsbilder und bauen inhaltlich aufeinander auf. 
 
Sie sind fester Bestandteil aller Ausbildungen der Akademie QuintaMed, wenn diese zu einer Krankenkassenanerkennung führen sollen (je nach Therapieform variert die vom EMR geforderte Mindeststundenzahl). 
 
Um zur Höheren Fachprüfung der OdA AM zugelassen zu werden, müssen alle vier Lehrgänge besucht und erfolgreich abgeschlossen werden (Total 707 Stunden). Für die EMR Anerkennung als Naturheilpraktiker sind Total 600 Stunden Schulmedizinische Grundlagen Pflicht (bis und mit Aufbaulehrgang 2).
 
Studentinnen und Studenten mit medizinischer Vorbildung können sich diese anrechnen lassen. 
M1

Medizinische Grundausbildung

Medizinische Grundlagen (Basis und Aufbau)
Die Gesamtausbildung mit 600 Stunden ist in drei Module aufgeteilt.
 

Das Basismodul umfasst 161 Stunden.
Das Modul Aufbau 1 189 Stunden (Basis + Aufbau 1 ergeben 350 Stunden)
Das Modul Aufbau 2 umfasst 189 Stunden (Basis + Aufbau 1 + Aufbau 2 ergeben 539 Stunden)
Das Modul Aufbau 3 umfasst 105 Stunden (Basis + Aufbau 1 + Aufbau 2 + Aufbau 3 ergeben 707 Stunden)

 
In diesen Ausbildungslehrgängen werden grundlegende Kenntnisse der Anatomie, Physiologie und die wichtigsten Krankheitsbilder erworben. Je nach Tätigkeit kann die Ausbildung bis zu 600 Stunden ausgebaut werden. Somit können die Anforderungen und Regelungen des EMR eingehalten werden. Die "Schulmedizinischen Grundlagen" gelten als fester Bestandteil aller Ausbildungen an der QuintaMed, wenn die Ausbildung zu einer Krankenkassenanerkennung führen soll.
Student/innen aus medizinischen Berufen (Krankenschwestern, med. Assistentinnen etc.) werden gemäss NVS und EMR von diesem Kurs befreit oder müssen nur einen Teil der Stunden (je nach vorgängiger Ausbildung) absolvieren. Genaue Richtlinien sind beim EMR zu beziehen. Details zur Äquivalenzprüfung finde Sie im Reiter Äquivalenz.

M1

Schulmedizinische Grundlagen
Basis

 
Dieser Basislehrgang lehrt Sie u. a. die Anatomie und Physiologie, d. h. den Aufbau der Organismen und die funktionellen (einem bestimmten Zweck dienenden) Vorgänge in einem lebenden Organismus (wie Verdauung, Atmung, etc.). Sie lernen, die Gesamtheit der Lebensfunktionen eines Körpers, die aus dem Transport und der Umwandlung von Stoffen und Impulsen sowie dem Aufbau, dem Umbau und dem Abbau von Struktur bestehen, zu verstehen. Ebenso erhalten Sie eine Einführung in die allgemeine Pathologie und eine Übersicht der häufigsten Krankheitsbilder.
 
Dieser Ausbildungsblock ist als Basismodul zu verstehen und wurde für sämtliche Einsteiger und Interessierte entwickelt. Er richtet sich an angehende Therapeuten verschiedenster Fachrichtungen.

Inhalte

  • Anatomie – Physiologie – Biologie: Zellorganisation, Basiskenntnisse Biologie und Biochemie, Zell-Lehre, Gewebelehre, aktiver und passiver Bewegungsapparat, Verdauungssystem, Stoffwechsel und Ernährung, Atmungssystem, Sinnesorgane, Haut, Herz, Kreislaufsystem, Blut, Lymphatisches System, Urogenitalsystem, Hormonsystem, Nervensystem und Gehirn
  • Pathologie: Einführung in die allgemeine Pathologie sowie eine Übersicht der häufigsten Krankheitsbilder (Ursachen, Symptomen und Verlauf) von folgenden Organsystemen: aktiver und passiver Bewegungsapparat, Verdauungssystem, Atmungssystem, Sinnesorgane, Haut, Herz-Kreislaufsystem, Blut, Lymph- und Immunsystem, Urogenitalsystem, Hormonsystem, Nervensystem und Gehirn
  • Hygiene-Massnahmen, Desinfektion, Sterilisation
  • Notfallmedizin, Grundregeln, Lagerungen, Reanimation, Unfälle und Verletzungen
  • Gesundheit und Krankheit
  • Psychologie Basis, Psychosomatik, Diagnostik

Lernziele

Sie …
  • kennen die Grundzüge der Anatomie und Physiologie des Menschen (Lage, Form, Grösse, Aufbau und Funktion).
  • erklären Aufbau und Funktionen von Zellen und Geweben.
  • beschreiben wichtige Krankheitsbilder und Störungen der verschiedenen Organsysteme in ihren Grundzügen und haben allgemeine Kenntnisse zu deren Ursachen, Symptomen, Entwicklung, Prognose sowie Verlauf und Komplikationen.
  • können in korrekter Fachsprache die wesentlichen Symptome ausdrücken.
  • kennen den ärztlichen Diagnoseweg.
  • kennen wichtige hygienische Grundbegriffe und beschreiben praxisrelevante hygienische Grundsätze und Massnahmen.
  • alarmieren im Notfall korrekt, beachten bei der Hilfeleistung die eigene Sicherheit, erkennen die typischen Merkmale von Atem- und Herzkreislauf-stillstand, Herzinfarkt, Schock, Unfälle, Verletzungen, Verbrennungen, Erfrierungen und psychiatrische Notfällen.
  • sind in der Lage, dieses Grundwissen zum Verständnis körperlicher, psychosomatischer und systembedingter Störungen zu nutzen.

Zielgruppe

Einsteiger und angehende Therapeuten verschiedener Fachrichtungen sowie Therapeuten mit dem Ziel, die HFP zu absolvieren (benötigen zusätzlich, je nach Fachrichtung, die Lehrgänge Aufbau 1, 2 und 3).

Vorwissen

Quereinsteiger können fremde Lernleistungen (AfL) individuell angerechnet werden.

Anforderungen

Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Zertifikat

Abschluss Akademie QuintaMed mit detaillierter Lehrgangsbestätigung. Schriftlicher Prüfungsteil (210 Min.) mit Multiple-Choice und Kurzantwortfragen.
A
bschluss OdA AM, M1, extern: Kann erst absolviert werden, wenn alle Ausbildungsbausteine der Schulmedizinische Grundlagen erfolgreich bestanden wurden (Basislehrgang, Aufbaulehrgang 1, 2 und 3) oder eine Gleichwertigkeit der Modulabschlüsse von Gesundheits- und Medizinalberufen vorliegt.

Hinweise

Die vollständige Modulbeschreibung M1 finden Sie unter www.oda-am.ch:
Höhere Fachprüfung – Modulabschlüsse – Modulbeschreibungen alle.

Dauer

343 Lernstunden, davon 161 Präsenzstunden.
Zusätzlich zu den Präsenzstunden fallen folgende Arbeiten an:
Führen eines Lerntagebuches, Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten.

Daten

12. Januar 2018 bis 25. Januar 2019, jeweils am Samstag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Kosten

CHF 3‘950.-- inkl. Unterlagen, zzgl. Prüfungsgebühr von CHF 120.--

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Dr. med. Eva Naegeli, Dr. rer. medic. Monika Schrimpf,
Dr. sc nat. Tobias Rosenberger, 
Samuel Kälin
M1

Medizinische Grundlagen Aufbau 3

Das neue Berufsbild der NaturheilpraktikerIn mit eidg. Diplom sieht Naturheilpraktiker offiziell als Erstanlaufstelle in unserem Gesundheitssystem vor. Um an die Höhere Fachprüfung (HFP) der OdA AM zugelassen zu werden, ist eine Aufschulung von 600 auf 700 Stunden Schulmedizinische Grundlagen Voraussetzung. Diese Aufschulung ist sehr wichtig und wertvoll, sie dient der Erfüllung von geforderten Unterrichtstunden und Vertiefung Ihrer Kompetenzen. Nach Abschluss sind Sie gut vorbereitet, um die schriftliche und praktische M1 Modulprüfung gem. OdA AM Richtlinien zu absolvieren.
Inhalte
  • Erste Hilfe und medizinische Notfallmassnahmen (inkl. AED-Anwendung)
  • Lebenserhaltende Erstmassnahmen bei Atemstillstand, Herzkreislaufversagen, Verbrennungen, Blutungen, Epilepsie, Diabetische Entgleisung, thermische Notfälle, Schock, Vergiftungen, Medikamentennebenwirkungen, Drogenmissbrauch
  • Schulmedizinische Strategien und Konzepte der Notfallbehandlung
  • Vertiefung Medizinisches Grundlagenwissen – Anatomie, Physiologie, Pathologie
  • Differenzialdiagnose
  • Klinische Untersuchungsmassnahmen und deren Relevanz und Aussagen für eine medizinische Einschätzung in der eigenen Praxis (Palpation, Perkussion, Auskultation, Funktionsprüfungen, Laboruntersuchungen, Blutdruckmessung, einfacher Neurostatus, Inspektion)
  • Schulmedizinische Untersuchungsmassnahmen und deren Aussagen
  • Bildgebende Verfahren (grundlegende Informationen durch Röntgen, CT, MRI, Ultraschall kennen, ohne eigene Durchführung, oder Analyse und Interpretation)
  • Laboranalyse: Blutuntersuchungen (Hämatologie, Blutchemie, Immunologie, Bedeutung und Konsequenzen der wichtigsten Abweichungen kennen)
  • Endoskopie (Herzkatheter, gastroenterologische Endoskopie und deren grundlegenden Aussagen kennen ohne eigene Durchführung, oder Analyse und Interpretation)
  • Überweisungspraxis – Indikationen und Rahmenbedingungen: Allgemeine Möglichkeiten, Bedingungen und Umstände für die Durchführung einer notwendigen Weiterweisung an andere Fachperson und Organisation
  • Therapiekonzepte – Grundkonzepte schulmedizinischer Behandlungen: grundlegende Wirkungsweise und mögliche Auswirkungen auf die Gesamtgesundheit (Pharmakotherapie, Chirurgie, Physiotherapie, Psychotherapie), etc.
  • Grundkonzepte alternativmedizinischer Therapiesysteme: Grundkonzepte und ihre Wirkungsweisen (Ayurveda, Homöopathie, TCM und Akupunktur, TEN, Bioenergetik) und der Komplementärtherapie (Yoga, Cranio, Feldenkreis, Shiatsu, etc.)
  • Untersuchungstraining – praktische Übungstage
  • Prüfungsvorbereitung – medizinische Fachthemen
 
Lernziele
Sie …
  • üben die Differentialdiagnostik und die schulmedizinischen Untersuchungstechniken gründlich ein.
  • treffen medizinische Einschätzungen.
  • führen medizinische Notfallmassnahmen durch.
  • sind in der Lage Laborwerte zu interpretieren.
  • sind in der Lage die Überweisungspraxis im Praxisalltag umzusetzen.
  • sind in der Lage Therapiekonzepte zu erstellen.
Zielgruppe
Absolventen der Schulmedizinischen Grundlagen mit Abschluss 602 Std., angehende Therapeuten der Fachrichtungen Naturheilkunde TEN, Akupunktur TCM, Homöopathie oder Ayurveda Medizin mit dem Ziel, die HFP zu absolvieren.

Anforderungen
Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Zertifikat
Abschluss Akademie QuintaMed mit detaillierter Lehrgangsbestätigung. Fakultative praktische Abschlussprüfung.
Abschluss OdA AM – M1: Schriftlicher Prüfungsteil (210 Min.) mit Multiple-Choice und Kurzantwortfragen (1 Zeile pro Antwort) / Praktischer Prüfungsteil (30 Min.) – strukturierte Beobachtung der Untersuchungstechniken

Hinweise
Die vollständige Modulbeschreibung M1 finden Sie unter www.oda-am.ch:
Höhere Fachprüfung – Modulabschlüsse – Modulbeschreibungen alle.

Dauer
224 Lernstunden, davon 105 Präsenzstunden
Zusätzlich zu den Präsenzstunden fallen folgende Arbeiten an: Führen eines Lerntagebuches, Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten.

Daten
12. Januar 2018 bis 31. August 2018, jeweils am Freitag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Kosten
CHF 2‘625.-- inkl. Unterlagen

Ort
QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung
Dr. med. Eva Naegeli, Dr. rer. medic. Monika Schrimpf, Samuel Kälin, Chrischta Ganz

 

M1

Schulmedizinische Grundlagen
Aufbau 1

 
In diesem Lehrgang tauchen Sie tiefer in das Verstehen des komplexen menschlichen Körpers, seiner Funktionen sowie Dysfunktionen ein. Sie setzen sich mit praxisrelevantem, weiterführendem Fachwissen auseinander, welches Sie in Ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit als TherapeutIn unterstützt und weiterbringt. Voraussetzung für den Aufbaulehrgang 1 ist das erfolgreiche Absolvieren des Basislehrganges oder ein bestandenes Äquivalenzverfahren (161 Std.) für Quereinsteiger.

Inhalte

  • Pharmakologie: grundlegende Konzepte der pharmakologischen Medizin
  • Wirkmechanismen und Nebenwirkungen wichtiger Medikamente der konventionellen Pharmakotherapie (u. a. Thrombozyten-Aggregationshemmer, orale Antikoagulanzien, Analgetika, Lokalanästhetika, Lipidsenker, Antitussiva, Antiasthmatika, orale Antidiabetika, Insulin, Glukokortikoide, Antihistaminika, Protonenpumpeninhibitoren (PPI), Antazida, Expektoranzien, Neuroleptika, Benzodiazepine, Lithiumsalze, Antibiotika, Antimykotika, Virostatika, Zytostatika, Antidepressiva, etc.)
  • Vertiefung: Biologie, Transportprozesse, Regulationen, Zellatmung, Genetik, Wachstum und Entwicklung
  • Vertiefung: Hygiene und Mikrobiologie, Infektionslehre, Tumorpathologie, Immunologie, Allergien, Nervensystem, Geschlechtsorgane und Sexualität
  • Physiologischer und pathologischer Verlauf, Komplikationen: in der Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit, Klimakterium, Pädiatrie, Kinderkrankheiten, Geriatrie, Umgang mit alten Menschen, Sterben und Tod
  • Körperliche Anamnese und klinische Untersuchungsmethoden am Patienten (Inspektion, Palpation, Perkussion, Auskultation), Umgang mit Untersuchungsapparaturen, Funktionsprüfungen und Tests, Laborbefunde, praktisches Üben
  • Anamneseerhebung, Kommunikation und Gesprächsführung
  • Einführung in die Geschichte der Psychologie und der Psychiatrie, Erläuterung der Definitionen psychologischer und psychiatrischer Grundbegriffe, Leitsymptome der wichtigsten Psychopathologien wie Schizophrene Störungen, Affektive Störungen, Neurosen, Belastungs- und Anpassungsstörungen, Somatoformen und psychosomatische Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen, Depression, Drogenmissbrauch und Suizidalität sowie Erläuterung der Behandlungsmethoden

Lernziele

Sie …
  • benennen die Hauptwirkungen und häufigsten Nebenwirkungen wichtiger Medikamentengruppen (Pharmakologie).
  • kennen wichtige hygienische Grundbegriffe und beschreiben praxisrelevante hygienische Grundsätze und Massnahmen.
  • wenden hygienische Massnahmen für den Praxisalltag korrekt und sinnvoll an.
  • beschreiben in der Infektionslehre, Epidemiologie und Hygiene den Bau und die Bedeutung von mikrobiologischen Noxen.
  • kennen wichtige Begriffe der Infektionslehre und beschreiben häufige Infektionskrankheiten, Übertragungswege und Präventionsmöglichkeiten.
  • kennen wichtige epidemiologische Begriffe und Sinn und Zweck der Erhebung von Daten über Verbreitung und Häufigkeit von Krankheiten.
  • erklären Massnahmen zur Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Infektionen.
  • kennen die Entwicklung und Phasen des Menschen und die Merkmale seiner Lebensphasen (von der Geburt bis zum Tod) inkl. Schwangerschaft, Wochenbett, Stillzeit und Klimakterium.
  • sind mit den diagnostischen Verfahren der Schulmedizin vertraut.
  • führen einfache körperliche Untersuchungen sowie einfache Muskel- und Gelenktests selbstständig durch.
  • kennen den ärztlichen Diagnoseweg (Anamneseerhebung, körperliche Untersuchung, Laborbefunde).
  • kennen die Grundlagen der Kommunikation und Gesprächsführung und wenden diese in der Praxis (u. a. Anamneseerhebung) an.
  • kennen die psychologischen und psychiatrischen Grundbegriffe sowie die Leitsymptome der wichtigsten Psychopathologien.

Zielgruppe

Einsteiger und angehende Therapeuten verschiedener Fachrichtungen sowie Therapeuten mit dem Ziel, die HFP zu absolvieren (benötigen zusätzlich, je nach Fachrichtung, die Lehrgänge Aufbau 2 und 3).

Vorwissen

Quereinsteiger können fremde Lernleistungen (AfL) individuell angerechnet werden.

Anforderungen

Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT.

Zertifikat

Abschluss Akademie QuintaMed mit detaillierter Lehrgangsbestätigung. Schriftlicher Prüfungsteil (210 Min.) mit Multiple-Choice und Kurzantwortfragen, mündlicher und praktischer Prüfungsteil (30 Min.).
Abschluss OdA AM, M1, extern: Kann erst absolviert werden, wenn alle Ausbildungsbausteine der Schulmedizinische Grundlagen erfolgreich bestanden wurden (Basislehrgang, Aufbaulehrgang 1, 2 und 3) oder eine Gleichwertigkeit der Modulabschlüsse von Gesundheits- und Medizinalberufen vorliegt.

Hinweise

Die vollständige Modulbeschreibung M1 finden Sie unter www.oda-am.ch:
Höhere Fachprüfung – Modulabschlüsse – Modulbeschreibungen alle.

Dauer

406 Lernstunden, davon 189 Präsenzstunden
Zusätzlich zu den Präsenzstunden fallen folgende Arbeiten an:
Führen eines Lerntagebuches, Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten.

Daten

3. Oktober 2017 bis 29. Januar 2019, jeweils am Dienstag von 18:30 Uhr bis 21:45 Uhr.

Kosten

CHF 4‘690.-- inkl. Unterlagen, zzgl. Prüfungsgebühr von CHF 150.--

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Dr. med. Eva Naegeli, Dr. rer. medic. Monika Schrimpf, 
Dr. sc nat. Tobias Rosenberger, Samuel Kälin, Heide-Dore Bertschi-Stahl

M1

Medizinische Grundlagen Aufbau 2

Der Aufbau, die Funktionen und die Erkrankungen des menschlichen Körpers begleiten Sie durch dieses lehrreiche und spannende Ausbildungsmodul. Ein direkter Praxistransfer findet statt und gewährleistet einen vertrauten Umgang mit den schulmedizinischen Diagnose und Therapieverfahren. Hier werden alle Vorbereitungen getroffen, damit Sie mit einem umfangreichen medizinischen Wissen die eigene Praxistätig gewährleisten können. Voraussetzung für den Aufbaulehrgang 2 ist das erfolgreiche Absolvieren des Basislehrganges sowie des Aufbaulehrganges 1 oder ein bestandenes Äquivalenzverfahren (250 Std.) für Quereinsteiger.

Inhalte
  • Vertiefung Anatomie, Physiologie und Pathologie (Erkrankungen): aktiver und passiver Bewegungsapparat, Gastrointestinaltrakt, Stoffwechsel, Säure-Basenhaushalt, Nahrungsintoleranzen, Biochemie, Herz-Kreislaufsystem, Blut, Atmungssystem, Lymphsystem, Sinnesorgane, Haut, Nierensystem, Hormonsystem, Geschlechtsorgane, Nervensystem und Gehirn
  • Differenzierte Pathologie und Blickdiagnose: Angiologie, Phlebologie, Kardiologie, Pneumonologie, Endokrinologie, Diabetologie, Gastroenterologie, Hämatologie, Onkologie, Nephrologie, Infektiologie, Tropenmedizin, Anomalien, Fehlbildungen, Dermatologie, Wundmanagement, Rheumatologie, Immunologie
  • Naturheilmethoden – Konzepte
  • Integration, Behandlungskonzepte
  • Patientenanamnese, Kommunikation, Terminologie, Diagnoseberichte
  • Fallbearbeitungen
Lernziele
Sie …
  • verstehen und erklären den detaillierten anatomischen Aufbau und die komplexen physiologischen Zusammenhänge des menschlichen Organismus und können ihr Wissen in die Praxis integrieren.
  • erkennen Krankheiten und können diese mittels Differenzialdiagnose einschätzen.
  • können Ursache und Symptome einer Krankheit verstehen und ihren Verlauf
    erklären und beurteilen.
  • Können die Entstehung von häufig auftretenden Erkrankungen erklären.
  • erkennen therapeutische Grenzen und können entsprechend handeln.
  • können eine fachkompetente Anamnese durchführen.
  • verstehen und interpretieren die wichtigsten Begriffe in der medizinischen Terminologie.
  • sind in der Lage, schulmedizinische Informationen und Diagnoseberichte einzuholen, zu lesen und zu interpretieren.
  • sind sich Ihrer Handlungskompetenzen bewusst und fähig anhand dieser eine korrekte Einschätzung der Lage vorzunehmen.
 
Zielgruppe
Einsteiger und angehende Therapeuten verschiedener Fachrichtungen sowie Therapeuten mit dem Ziel, die HFP zu absolvieren (benötigen zusätzlich, je nach Fachrichtung, den Lehrgang Aufbau 3).

Vorwissen
Quereinsteiger können fremde Lernleistungen (AfL) individuell angerechnet werden.

Anforderungen
Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Zertifikat
Abschluss Akademie QuintaMed mit detaillierter Lehrgangsbestätigung. Schriftlicher Prüfungsteil (210 Min.) mit Multiple-Choice und Kurzantwortfragen, mündlicher und praktischer Prüfungsteil (30 Min.).
Abschluss OdA AM, M1, extern: Kann erst absolviert werden, wenn alle Ausbildungsbausteine der Schulmedizinische Grundlagen erfolgreich bestanden wurden (Basislehrgang, Aufbaulehrgang 1, 2 und 3) oder eine Gleichwertigkeit der Modulabschlüsse von Gesundheits- und Medizinalberufen vorliegt.

Hinweise
Die vollständige Modulbeschreibung M1 finden Sie unter www.oda-am.ch:
Höhere Fachprüfung – Modulabschlüsse – Modulbeschreibungen alle.

Dauer
539 Lernstunden, davon 252 Präsenzstunden
Zusätzlich zu den Präsenzstunden fallen folgende Arbeiten an: Führen eines Lerntagebuches, Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten.

Daten
3. Oktober 2017 bis 29. Januar 2019, jeweils am Mittwoch von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Kosten
CHF 6‘290.-- inkl. Unterlagen, zzgl. Prüfungsgebühr von CHF 250.--

Ort
QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung
Dr. med. Eva Naegeli, Dr. rer. medic. Monika Schrimpf, Andrea Chiappa, Samuel Kälin,
Heide-Dore Bertschi-Stahl

M1

Schulmedizinische Grundlagen
Aufbau 2

 
Der Aufbau, die Funktionen und die Erkrankungen des menschlichen Körpers begleiten Sie durch dieses lehrreiche und spannende Ausbildungsmodul. Ein direkter Praxistransfer findet statt und gewährleistet einen vertrauten Umgang mit den schulmedizinischen Diagnose und Therapieverfahren. Hier werden alle Vorbereitungen getroffen, damit Sie mit einem umfangreichen medizinischen Wissen die eigene Praxistätig gewährleisten können. Voraussetzung für den Aufbaulehrgang 2 ist das erfolgreiche Absolvieren des Basislehrganges sowie des Aufbaulehrganges 1 oder ein bestandenes Äquivalenzverfahren (250 Std.) für Quereinsteiger.

Inhalte

  • Vertiefung Anatomie, Physiologie und Pathologie (Erkrankungen): aktiver und passiver Bewegungsapparat, Gastrointestinaltrakt, Stoffwechsel, Säure-Basenhaushalt, Nahrungsintoleranzen, Biochemie, Herz-Kreislaufsystem, Blut, Atmungssystem, Lymphsystem, Sinnesorgane, Haut, Nierensystem, Hormonsystem, Geschlechtsorgane, Nervensystem und Gehirn
  • Differenzierte Pathologie und Blickdiagnose: Angiologie, Phlebologie, Kardiologie, Pneumonologie, Endokrinologie, Diabetologie, Gastroenterologie, Hämatologie, Onkologie, Nephrologie, Infektiologie, Tropenmedizin, Anomalien, Fehlbildungen, Dermatologie, Wundmanagement, Rheumatologie, Immunologie
  • Naturheilmethoden – Konzepte
  • Integration, Behandlungskonzepte
  • Patientenanamnese, Kommunikation, Terminologie, Diagnoseberichte
  • Fallbearbeitungen

Lernziele

Sie …
  • verstehen und erklären den detaillierten anatomischen Aufbau und die komplexen physiologischen Zusammenhänge des menschlichen Organismus und können ihr Wissen in die Praxis integrieren.
  • erkennen Krankheiten und können diese mittels Differenzialdiagnose einschätzen.
  • können Ursache und Symptome einer Krankheit verstehen und ihren Verlauf
    erklären und beurteilen.
  • können die Entstehung von häufig auftretenden Erkrankungen erklären.
  • erkennen therapeutische Grenzen und können entsprechend handeln.
  • können eine fachkompetente Anamnese durchführen.
  • verstehen und interpretieren die wichtigsten Begriffe in der medizinischen Terminologie.
  • sind in der Lage, schulmedizinische Informationen und Diagnoseberichte einzuholen, zu lesen und zu interpretieren.
  • sind sich Ihrer Handlungskompetenzen bewusst und fähig anhand dieser eine korrekte Einschätzung der Lage vorzunehmen.

Zielgruppe

Einsteiger und angehende Therapeuten verschiedener Fachrichtungen sowie Therapeuten mit dem Ziel, die HFP zu absolvieren (benötigen zusätzlich, je nach Fachrichtung, den Lehrgang Aufbau 3).

Vorwissen

Quereinsteiger können fremde Lernleistungen (AfL) individuell angerechnet werden.

Anforderungen

Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Zertifikat

Abschluss Akademie QuintaMed mit detaillierter Lehrgangsbestätigung. Schriftlicher Prüfungsteil (210 Min.) mit Multiple-Choice und Kurzantwortfragen, mündlicher und praktischer Prüfungsteil (30 Min.).
Abschluss OdA AM, M1, extern: Kann erst absolviert werden, wenn alle Ausbildungsbausteine der Schulmedizinische Grundlagen erfolgreich bestanden wurden (Basislehrgang, Aufbaulehrgang 1, 2 und 3) oder eine Gleichwertigkeit der Modulabschlüsse von Gesundheits- und Medizinalberufen vorliegt.

Hinweise

Die vollständige Modulbeschreibung M1 finden Sie unter www.oda-am.ch:
Höhere Fachprüfung – Modulabschlüsse – Modulbeschreibungen alle.

Dauer

539 Lernstunden, davon 252 Präsenzstunden
Zusätzlich zu den Präsenzstunden fallen folgende Arbeiten an:
Führen eines Lerntagebuches, Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten.

Daten

10. Januar 2018 bis 3. Juli 2019, jeweils am Mittwoch von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Kosten

CHF 6‘290.-- inkl. Unterlagen, zzgl. Prüfungsgebühr von CHF 250.--

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Dr. med. Eva Naegeli, Dr. rer. medic. Monika Schrimpf,
Andrea Chiappa, Samuel Kälin,
Heide-Dore Bertschi-Stahl
M1

Medizinische Grundlagen Aufbau 1

In diesem Lehrgang tauchen Sie tiefer in das Verstehen des komplexen menschlichen Körpers, seiner Funktionen sowie Dysfunktionen ein. Sie setzen sich mit praxisrelevantem, weiterführendem Fachwissen auseinander, welches Sie in Ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit als TherapeutIn unterstützt und weiterbringt. Voraussetzung für den Aufbaulehrgang 1 ist das erfolgreiche Absolvieren des Basislehrganges oder ein bestandenes Äquivalenzverfahren (161 Std.) für Quereinsteiger.

Inhalte
  • Pharmakologie: grundlegende Konzepte der pharmakologischen Medizin
  • Wirkmechanismen und Nebenwirkungen wichtiger Medikamente der konventionellen Pharmakotherapie (u. a. Thrombozyten-Aggregationshemmer, orale Antikoagulanzien, Analgetika, Lokalanästhetika, Lipidsenker, Antitussiva, Antiasthmatika, orale Antidiabetika, Insulin, Glukokortikoide, Antihistaminika, Protonenpumpeninhibitoren (PPI), Antazida, Expektoranzien, Neuroleptika, Benzodiazepine, Lithiumsalze, Antibiotika, Antimykotika, Virostatika, Zytostatika, Antidepressiva, etc.)
  • Vertiefung: Biologie, Transportprozesse, Regulationen, Zellatmung, Genetik, Wachstum und Entwicklung
  • Vertiefung: Hygiene und Mikrobiologie, Infektionslehre, Tumorpathologie, Immunologie, Allergien, Nervensystem, Geschlechtsorgane und Sexualität
  • Physiologischer und pathologischer Verlauf, Komplikationen: in der Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit, Klimakterium, Pädiatrie, Kinderkrankheiten, Geriatrie, Umgang mit alten Menschen, Sterben und Tod
  • Körperliche Anamnese und klinische Untersuchungsmethoden am Patienten (Inspektion, Palpation, Perkussion, Auskultation), Umgang mit Untersuchungsapparaturen, Funktionsprüfungen und Tests, Laborbefunde, praktisches Üben
  • Anamneseerhebung, Kommunikation und Gesprächsführung
  • Einführung in die Geschichte der Psychologie und der Psychiatrie, Erläuterung der Definitionen psychologischer und psychiatrischer Grundbegriffe, Leitsymptome der wichtigsten Psychopathologien wie Schizophrene Störungen, Affektive Störungen, Neurosen, Belastungs- und Anpassungsstörungen, Somatoformen und psychosomatische Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen, Depression, Drogenmissbrauch und Suizidalität sowie Erläuterung der Behandlungsmethoden
 
Lernziele
Sie …
  • benennen die Hauptwirkungen und häufigsten Nebenwirkungen wichtiger Medikamentengruppen (Pharmakologie).
  • kennen wichtige hygienische Grundbegriffe und beschreiben praxisrelevante hygienische Grundsätze und Massnahmen.
  • wenden hygienische Massnahmen für den Praxisalltag korrekt und sinnvoll an.
  • beschreiben in der Infektionslehre, Epidemiologie und Hygiene den Bau und die Bedeutung von mikrobiologischen Noxen.
  • kennen wichtige Begriffe der Infektionslehre und beschreiben häufige Infektionskrankheiten, Übertragungswege und Präventionsmöglichkeiten.
  • kennen wichtige epidemiologische Begriffe und Sinn und Zweck der Erhebung von Daten über Verbreitung und Häufigkeit von Krankheiten.
  • erklären Massnahmen zur Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Infektionen.
  • kennen die Entwicklung und Phasen des Menschen und die Merkmale seiner Lebensphasen (von der Geburt bis zum Tod) inkl. Schwangerschaft, Wochenbett, Stillzeit und Klimakterium.
  • sind mit den diagnostischen Verfahren der Schulmedizin vertraut.
  • führen einfache körperliche Untersuchungen sowie einfache Muskel- und Gelenktests selbstständig durch.
  • Kennen den ärztlichen Diagnoseweg (Anamneseerhebung, körperliche Untersuchung, Laborbefunde).
  • kennen die Grundlagen der Kommunikation und Gesprächsführung und wenden diese in der Praxis (u. a. Anamneseerhebung) an.
  • kennen die psychologischen und psychiatrischen Grundbegriffe sowie die Leitsymptome der wichtigsten Psychopathologien. 
 
 Zielgruppe
Einsteiger und angehende Therapeuten verschiedener Fachrichtungen sowie Therapeuten mit dem Ziel, die HFP zu absolvieren (benötigen zusätzlich, je nach Fachrichtung, die Lehrgänge Aufbau 2 und 3).

Vorwissen
Quereinsteiger können fremde Lernleistungen (AfL) individuell angerechnet werden.

Anforderungen
Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT.

Zertifikat
Abschluss Akademie QuintaMed mit detaillierter Lehrgangsbestätigung. Schriftlicher Prüfungsteil (210 Min.) mit Multiple-Choice und Kurzantwortfragen, mündlicher und praktischer Prüfungsteil (30 Min.).
Abschluss OdA AM, M1, extern: Kann erst absolviert werden, wenn alle Ausbildungsbausteine der Schulmedizinische Grundlagen erfolgreich bestanden wurden (Basislehrgang, Aufbaulehrgang 1, 2 und 3) oder eine Gleichwertigkeit der Modulabschlüsse von Gesundheits- und Medizinalberufen vorliegt.

Hinweise
Die vollständige Modulbeschreibung M1 finden Sie unter www.oda-am.ch:
Höhere Fachprüfung – Modulabschlüsse – Modulbeschreibungen alle.

Dauer
406 Lernstunden, davon 189 Präsenzstunden
Zusätzlich zu den Präsenzstunden fallen folgende Arbeiten an: Führen eines Lerntagebuches, Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten.

Daten
22. August 2017 bis 11. Dezember 2018, jeweils am Dienstag von 18:30 Uhr bis 21:45 Uhr.

Kosten
CHF 4‘690.-- inkl. Unterlagen, zzgl. Prüfungsgebühr von CHF 150.--

Ort
QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung
Dr. med. Eva Naegeli, Dr. rer. medic. Monika Schrimpf, Dr. sc nat. Tobias Rosenberger,
Samuel Kälin, Heide-Dore Bertschi-Stahl

 

M1

Schulmedizinische Grundlagen
Aufbau 3

 
Das neue Berufsbild der NaturheilpraktikerIn mit eidg. Diplom sieht Naturheilpraktiker offiziell als Erstanlaufstelle in unserem Gesundheitssystem vor. Um an die Höhere Fachprüfung (HFP) der OdA AM zugelassen zu werden, ist eine Aufschulung von 600 auf 700 Stunden Schulmedizinische Grundlagen Voraussetzung. Diese Aufschulung ist sehr wichtig und wertvoll, sie dient der Erfüllung von geforderten Unterrichtstunden und Vertiefung Ihrer Kompetenzen. Nach Abschluss sind Sie gut vorbereitet, um die schriftliche und praktische M1 Modulprüfung gem. OdA AM Richtlinien zu absolvieren.

Inhalte

  • Erste Hilfe und medizinische Notfallmassnahmen (inkl. AED-Anwendung)
  • Lebenserhaltende Erstmassnahmen bei Atemstillstand, Herzkreislaufversagen, Verbrennungen, Blutungen, Epilepsie, Diabetische Entgleisung, thermische Notfälle, Schock, Vergiftungen, Medikamentennebenwirkungen, Drogenmissbrauch
  • Schulmedizinische Strategien und Konzepte der Notfallbehandlung
  • Vertiefung Medizinisches Grundlagenwissen – Anatomie, Physiologie, Pathologie
  • Differenzialdiagnose
  • Klinische Untersuchungsmassnahmen und deren Relevanz und Aussagen für eine medizinische Einschätzung in der eigenen Praxis (Palpation, Perkussion, Auskultation, Funktionsprüfungen, Laboruntersuchungen, Blutdruckmessung, einfacher Neurostatus, Inspektion)
  • Schulmedizinische Untersuchungsmassnahmen und deren Aussagen
  • Bildgebende Verfahren (grundlegende Informationen durch Röntgen, CT, MRI, Ultraschall kennen, ohne eigene Durchführung, oder Analyse und Interpretation)
  • Laboranalyse: Blutuntersuchungen (Hämatologie, Blutchemie, Immunologie, Bedeutung und Konsequenzen der wichtigsten Abweichungen kennen)
  • Endoskopie (Herzkatheter, gastroenterologische Endoskopie und deren grundlegenden Aussagen kennen ohne eigene Durchführung, oder Analyse und Interpretation)
  • Überweisungspraxis – Indikationen und Rahmenbedingungen: Allgemeine Möglichkeiten, Bedingungen und Umstände für die Durchführung einer notwendigen Weiterweisung an andere Fachperson und Organisation
  • Therapiekonzepte – Grundkonzepte schulmedizinischer Behandlungen: grundlegende Wirkungsweise und mögliche Auswirkungen auf die Gesamtgesundheit (Pharmakotherapie, Chirurgie, Physiotherapie, Psychotherapie), etc.
  • Grundkonzepte alternativmedizinischer Therapiesysteme: Grundkonzepte und ihre Wirkungsweisen (Ayurveda, Homöopathie, TCM und Akupunktur, TEN, Bioenergetik) und der Komplementärtherapie (Yoga, Cranio, Feldenkreis, Shiatsu, etc.)
  • Untersuchungstraining – praktische Übungstage
  • Prüfungsvorbereitung – medizinische Fachthemen

Lernziele

Sie …
  • üben die Differentialdiagnostik und die schulmedizinischen Untersuchungstechniken gründlich ein.
  • treffen medizinische Einschätzungen.
  • führen medizinische Notfallmassnahmen durch.
  • sind in der Lage Laborwerte zu interpretieren.
  • sind in der Lage die Überweisungspraxis im Praxisalltag umzusetzen.
  • sind in der Lage Therapiekonzepte zu erstellen.

Zielgruppe

Absolventen der Schulmedizinischen Grundlagen mit Abschluss 602 Std., angehende Therapeuten der Fachrichtungen Naturheilkunde TEN, Akupunktur TCM, Homöopathie oder Ayurveda Medizin mit dem Ziel, die HFP zu absolvieren.

Anforderungen

Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Zertifikat

Abschluss Akademie QuintaMed mit detaillierter Lehrgangsbestätigung. Fakultative praktische Abschlussprüfung.
Abschluss OdA AM – M1: Schriftlicher Prüfungsteil (210 Min.) mit Multiple-Choice und Kurzantwortfragen (1 Zeile pro Antwort) / Praktischer Prüfungsteil (30 Min.) – strukturierte Beobachtung der Untersuchungstechniken

Hinweise

Die vollständige Modulbeschreibung M1 finden Sie unter www.oda-am.ch:
Höhere Fachprüfung – Modulabschlüsse – Modulbeschreibungen alle.

Dauer

224 Lernstunden, davon 105 Präsenzstunden
Zusätzlich zu den Präsenzstunden fallen folgende Arbeiten an:
Führen eines Lerntagebuches, Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten.

Daten

12. Januar 2018 bis 31. August 2018, jeweils am Freitag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Kosten

CHF 2‘625.-- inkl. Unterlagen

Ort

QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung

Dr. med. Eva Naegeli, Dr. rer. medic. Monika Schrimpf, Samuel Kälin, Chrischta Ganz
M1

Medizinische Grundlagen Basis

Dieser Basislehrgang lehrt Sie u. a. die Anatomie und Physiologie, d. h. den Aufbau der Organismen und die funktionellen (einem bestimmten Zweck dienenden) Vorgänge in einem lebenden Organismus (wie Verdauung, Atmung, etc.). Sie lernen, die Gesamtheit der Lebensfunktionen eines Körpers, die aus dem Transport und der Umwandlung von Stoffen und Impulsen sowie dem Aufbau, dem Umbau und dem Abbau von Struktur bestehen, zu verstehen. Ebenso erhalten Sie eine Einführung in die allgemeine Pathologie und eine Übersicht der häufigsten Krankheitsbilder. Dieser Ausbildungsblock ist als Basismodul zu verstehen und wurde für sämtliche Einsteiger und Interessierte entwickelt. Er richtet sich an angehende Therapeuten in verschiedenen Fachrichtungen.

Inhalte
  • Anatomie – Physiologie – Biologie: Zellorganisation, Basiskenntnisse Biologie und Biochemie, Zell-Lehre, Gewebelehre, aktiver und passiver Bewegungsapparat, Verdauungssystem, Stoffwechsel und Ernährung, Atmungssystem, Sinnesorgane, Haut, Herz, Kreislaufsystem, Blut, Lymphatisches System, Urogenitalsystem, Hormonsystem, Nervensystem und Gehirn
  • Pathologie: Einführung in die allgemeine Pathologie sowie eine Übersicht der häufigsten Krankheitsbilder (Ursachen, Symptomen und Verlauf) von folgenden Organsystemen: aktiver und passiver Bewegungsapparat, Verdauungssystem, Atmungssystem, Sinnesorgane, Haut, Herz-Kreislaufsystem, Blut, Lymph- und Immunsystem, Urogenitalsystem, Hormonsystem, Nervensystem und Gehirn
  • Hygiene-Massnahmen, Desinfektion, Sterilisation
  • Notfallmedizin, Grundregeln, Lagerungen, Reanimation, Unfälle und Verletzungen
  • Gesundheit und Krankheit
  • Psychologie Basis, Psychosomatik, Diagnostik
Lernziele
Sie …
  • kennen die Grundzüge der Anatomie und Physiologie des Menschen (Lage, Form, Grösse, Aufbau und Funktion).
  • erklären Aufbau und Funktionen von Zellen und Geweben.
  • beschreiben wichtige Krankheitsbilder und Störungen der verschiedenen Organsysteme in ihren Grundzügen und haben allgemeine Kenntnisse zu deren Ursachen, Symptomen, Entwicklung, Prognose sowie Verlauf und Komplikationen.
  • können in korrekter Fachsprache die wesentlichen Symptome ausdrücken.
  • kennen den ärztlichen Diagnoseweg.
  • kennen wichtige hygienische Grundbegriffe und beschreiben praxisrelevante hygienische Grundsätze und Massnahmen.
  • alarmieren im Notfall korrekt, beachten bei der Hilfeleistung die eigene Sicherheit,
    erkennen die typischen Merkmale von Atem- und Herzkreislaufstillstand, Herzinfarkt, Schock, Unfälle, Verletzungen, Verbrennungen, Erfrierungen und psychiatrische Notfällen.
  • sind in der Lage, dieses Grundwissen zum Verständnis körperlicher, psychosomatischer und systembedingter Störungen zu nutzen.
Zielgruppe
Einsteiger und angehende Therapeuten verschiedener Fachrichtungen sowie Therapeuten mit dem Ziel, die HFP zu absolvieren (benötigen zusätzlich, je nach Fachrichtung, die Lehrgänge Aufbau 1, 2 und 3).

Vorwissen
Quereinsteiger können fremde Lernleistungen (AfL) individuell angerechnet werden.

Anforderungen
Abschluss auf Stufe Sek. II / in Ausbildung im Bereich der AM oder KT

Zertifikat
Abschluss Akademie QuintaMed mit detaillierter Lehrgangsbestätigung. Schriftlicher Prüfungsteil (210 Min.) mit Multiple-Choice und Kurzantwortfragen.
Abschluss OdA AM, M1, extern: Kann erst absolviert werden, wenn alle Ausbildungsbausteine der Schulmedizinische Grundlagen erfolgreich bestanden wurden (Basislehrgang, Aufbaulehrgang 1, 2 und 3) oder eine Gleichwertigkeit der Modulabschlüsse von Gesundheits- und Medizinalberufen vorliegt.

Hinweise
Die vollständige Modulbeschreibung M1 finden Sie unter www.oda-am.ch:
Höhere Fachprüfung – Modulabschlüsse – Modulbeschreibungen alle.

Dauer
343 Lernstunden, davon 161 Präsenzstunden
Zusätzlich zu den Präsenzstunden fallen folgende Arbeiten an: Führen eines Lerntagebuches, Hausaufgaben, Peer-Gruppen-Treffen und Lesearbeiten.

Daten
12. Januar 2018 bis 25. Januar 2019, jeweils am Samstag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Kosten
CHF 3‘950.-- inkl. Unterlagen, zzgl. Prüfungsgebühr von CHF 120.--

Ort
QuintaMed GmbH, Akademie für ganzheitliche Medizin, Reitweg 7, 8400 Winterthur

Leitung
Dr. med. Eva Naegeli, Dr. rer. medic. Monika Schrimpf, Dr. sc nat. Tobias Rosenberger,
Samuel Kälin

 

Der Lehrgang gründet auf der Struktur „modulare Ausbildung mit Abschlussprüfung“. Für die Zulassung zur Abschlussprüfung müssen alle Modul-Zertifikate erworben werden, entweder über den Besuch der entsprechenden Module oder mittels eines Gleichwertigkeitsverfahrens (weitere Informationen dazu finden Sie hier). 

Die Module M1 bis M5 behandeln unterschiedliche Kompetenzbereiche und können in beliebiger Reihenfolge absolviert werden. Im Modul M6, Praktische Ausbildung, werden die erlernten Kompetenzen angewendet und gefestigt. 

Nach erfolgreichem Absolvieren des Modules M6 kann das Modul M7, Berufspraxis unter Mentorat, begonnen werden, das wiederum eine Voraussetzung für die Zulassung zur Höheren Fachprüfung (HFP) ist.

Detaillierte Informationen zur HFP und dem eidgenössischem Diplom finden Sie hier.

Der Lehrgang steht Ihnen auch offen, wenn Sie die HFP nicht absolvieren möchten, sondern lediglich die EMR-Anerkennung anstreben. Zu den Unterschieden beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch

Eine Übersicht der Ausbildungsstunden des Lehrgangs "Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom in Traditioneller Europäischen Naturheilkunde TEN" finden Sie im folgenden PDF Dokument.

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Eine Übersicht der Ausbildungskosten des Lehrgangs "Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom in Traditioneller Europäischen Naturheilkunde TEN" finden Sie im folgenden PDF Dokument. 

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In der Regel führt der Weg zum Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom über eine Ausbildung bei einem akkreditierten Bildungsanbieter wie die Akademie QuintaMed. 

Verfügen Sie jedoch bereits über eine Vorbildung, die inhaltlich mit den in den Modulen M1 bis M6 vermittelten Kompetenzen übereinstimmt, können Sie sich diese unter Umständen anrechnen lassen. Dazu ist die Einleitung eines Gleichwertigkeitsverfahrens via OdA AM notwendig. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Website der OdA AM. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

Ist ihr Ziel nicht der eidgenössische Titel, sondern lediglich die EMR Anerkennung, kann das Gleichwertigkeitsverfahren direkt bei der Akademie QuintaMed eingeleitet werden. Informationen dazu finden Sie hier.

Was für uns spricht

OdA AM & OdA KT akkreditiert

persönliche Begleitung

flexible Ratenzahlung

Fachdozenten & Spezialisten

modulare Ausbildung

15 Jahre Erfahrung

ansprechendes Ambiente

Schnuppertage möglich

praxisnaher Unterricht

optimale Klassengrössen

berufsbegleitender Unterricht

zentraler Standort

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