Juli 2019

Sommerakademie

Juli 2019

Praktikumsnotizen – Sommerakademie 15.07.2019

Arbeitsort:                    Gais
Arbeitszeit:                  15.7.19 – 17.7.19
Begleitet von:             Heide-Dore Bertschi-Stahl

15.7.19

Die Sommerakademie fand dieses Jahr in Gais statt.

Ich habe mich sehr auf Bruno Vonarburg gefreut. Er ist ein Heilpraktiker mit immenser Erfahrung. Er hat die Zubereitung der Triflorisessenzen herausgefunden. In seinem Referat zu Beginn des Tages, hat er über die Menschen in der Jäger-und Sammlerzeit gesprochen. Diese Menschen haben gespürt, welche Pflanzen sie zu Heilzwecken verwenden können. Sie mussten sich auf ihre Intuition verlassen. Heute haben die meisten Leute gar kein Wissen mehr über die Heilpflanzen und sind sich nicht gewohnt sich auf ihre Intuition zu verlassen. Wenn ich gut zentriert bin und ganz verbunden mit den Pflanzen und der Natur, dann kann ich mich immer auf meine Intuition verlassen. Aber manchmal lasse ich mich ablenken und traue dann meiner Intuition nicht Bruno Vonarburg hat auch von den verschiedensten Pflanzen die Signatur erklärt und auf gezeigt, dass man auch so eine Verbindung zu den jeweiligen Krankheitsbilder  erkennen kann. Erst 1805 wurde zum ersten Mal ein Wirkstoff isoliert, danach folgten immer mehr Pflanzenwirkstoffe. Die Medizin wurde wirkstofforientiert und die Pflanzen wurden zum biochemischen Objekt.

Ein Heilmittel soll lebendig sein, natürlich und mit dem gesamten Wirkstoffgemisch. Bei den Triflorisessenzen ist es so, dass das Heilmittel durch die Verreibung energetisiert wird und die Heilpflanze wachgerüttelt wird.

Nach dem Referat von Bruno Vonarburg wanderten wir auf den Hirschberg. Auf unserem Weg machten wir immer wieder einen Halt damit er uns aus seinem Wissensschatz zu den gefundenen Pflanzen erzählen konnte. Ich habe auf dieser Wanderung sehr viel Neues über die Pflanzen gehört und war sehr begeistert von den Erzählungen. Es waren viele Pflanzen dabei, welche wir nicht für das Herbarium lernen suchen mussten. So wird das Wissen immer breiter. Die Frage ist nur, ob man die Tinkturen aus diesen speziellen Kräutern bekommt oder nicht. Für mich kann ich ja aus allen Pflanzen Tinkturen herstellen, aber für meine Patienten nicht. Das finde ich für meine zukünftige Tätigkeit etwas Schwieriges. Wo bekomme ich das was ich für meine Patienten benötige. Da werde ich bei Drogerien oder direkt bei den Herstellern nachfragen  und recherchieren müssen.

Bei einem Pflanzenhalt  hat uns Bruno nochmals erklärt wie man einen Tee mischt. Wir sollen darauf achten, dass wir keine wilden Mischungen machen, sondern korrekt vorgehen.

In eine Teemischung kommt ein Hauptmittel dem Thema entsprechend, dann ein Hilfsmittel, ein unterstützendes Mittel ein Geschmack korrigierendes Mittel und für die Farbe eine passende Blüte. Es sollten nur fünf Pflanzen sein. Ich habe diese Regeln in letzter Zeit vernachlässigt. Ich habe nach der ultimativen Mischung gesucht und das elementarste dabei vergessen. Bruno Vonarburg hat dann zwei Teemischungen gemacht, eine zur Förderung der Verdauung und eine  einschlaffördernde. Er hat darauf geachtet, dass von jedem Pflanzenteil etwas dabei ist also Blüte, Kraut, Blätter, Rinde oder Wurzel. Wir haben aber in der Phytologie gelernt dass Wurzeln gekocht werden müssen und die Blüten nur überbrüht werden.

Juli - August 2019

Sommerpause

Juli - August 2019

Sommerpause

Von 26. Juli 2019 bis 5. August 2019 befindet sich die Akademie QuintaMed im Sommerbetrieb. Das Sekretariat wird in dieser Zeit beschränkt besetzt sein. Unter unsere E-Mail info@quintamed.ch sind wir immer erreichbar. Bei Anruf unter 052 316 21 51 werden Sie direkt zum Telefonbeantworter weitergeleitet. Hinterlassen Sie uns eine Nachricht und wir werden Ihnen so schnell wie möglich zurückanrufen.

April 2019

Umzug nach Hettlingen

April 2019

Umzug der Akademie QuintaMed nach Hettlingen

Nach langer Ausschau für geeignete Räumlichkeiten konnten wir per Zufall nahe vom Stadtkern in Hettlingen bei Winterthur die alte Gemeindekanzlei als Schulungsräume und Praxis mit einem Mietvertrag fixieren (siehe auch Artikel Landbote vom 05.12.2018). Der Reitweg 7 in Winterthur platzt aus allen Nähten und wir sind glücklich in den nächsten drei Monaten die alte Gemeindekanzlei so zu renovieren, dass sich Studierende, Dozierende und das Team wohlfühlen können.

Neben dem, dass die Postautohaltestelle exakt vor dem Eingang der Akademie die Studierenden «auffischt» und sie innert 10 Min. zum Hauptbahnhof Winterthur oder zum Bahnhof Hettlingen bringen kann, haben wir in der Umgegend genügend kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Das erleichtert vieles. Im Sommer kann das nahegelegene Schwimmbad über Mittag genutzt und dort auch Snacks und kleine Menus konsumiert werden. Der Volg Laden ist quer über der Strasse und wer mit dem Velo kommt, der hat auch die Chance beim Mechaniker gleich daneben wieder «Luft» zu bekommen. Das Kaffee Fortuna und die Burgtrotte sind in wenigen Minuten zu erreichen.

Ein herrlicher Weg entlang des Mühlebaches lädt zur Mittagspause ein. Unweit ist das Restaurant «Eichmühle» mit einem Wasserrad. Das Rietgebiet unmittelbar hinter der Kirche birgt grosse Schätze an Fauna und Flora. Die Phytotherapie-Ausbildung kann nun gut im «Feld» stattfinden. Unweit ist auch die Baumschule/Gärtnerei Todt, die sich u. a. auf Heilpflanzen spezialisiert hat. Mitte März 2019 packen wir die Kisten und die Akademie QuintaMed sowie die QuintaSana Praxis für ganzheitliche Medizin, Naturheilkunde TEN und Psychosomatik zieht innert wenigen Tagen nach Hettlingen um. Damit der Schulbetrieb möglichst nicht gestört wird, haben wir mit der Planung bereits begonnen.

Im Februar 2019 folgt ein separates Schreiben, welches alle detaillierten Informationen enthält, damit die Studierenden und Dozierenden den Weg dorthin problemlos finden.

Januar 2019

Vergünstigte Kursgebühren für Studenten und Ehemalige

Januar 2019

Vergünstigte Kursgebühren für Studenten und Ehemalige

Für die Treue zur Akademie Quintamed möchten wir uns bedanken. Als Zeichen hierfür erhalten alle Studierenden und Ehemaligen, welche einen Lehrgang besucht haben ab 2019 eine Reduktion des Kursgeldes. Sie bezahlen pro Weiterbildungstag einen Spezialpreis von CHF 175.--. Dies gilt für alle Weiterbildungen, nicht aber für Lehrgänge.

Juli 2018

Sommerakademie

Juli 2018

Praktikumsnotizen – Sommerakademie 16.7.18-18.8.18

Arbeitsort:                    Move Atelier - Soorpark, Bütschwil - Toggenburg
Arbeitszeit:                  16.7.18 – 18.8.18
Begleitet von:             Heide-Dore Bertschi-Stahl

16.7.18

Heute begann die Sommerakademie in Bütschwil - Toggenburg im Move Atelier. Wir trafen uns alle um 9.30 Uhr und starteten gemeinsam mit einer Meditation, welche die Intension hatte, warum wir diese drei Tage in der Sommerakademie verbringen wollen und was unser Sein und unser Vorhaben allgemein hier auf der Welt ist. Mithilfe von Farben, durften wir unsere Gedanken zu Blatt bringen und uns damit in der Runde vorstellen.

Solche Meditationen, welche Heide-Dore oft in ihrem Unterricht als Beginn einsetzt, finde ich immer sehr spannend, weil die unglaubliche Vielfalt der Gedankengänge jedes Einzelnen zum Vorschein kommt.

Danach machten wir uns auf den Weg nach Libingen zu der Lourdes Grotte, bei welcher wir eigentlich Quellwasser auffangen und mitnehmen wollten. Leider erwartete uns dort einen ausgetrockneten Bach und alles andere als frisches fliessendes Wasser.

Da Heide-Dore niemals aufgibt und sich auf die Suche machte, fand sie etwas tiefer im Wald endlich unser heilendes Quellwasser. Miriam und ich gingen noch weiter in den Wald hinein, weil wir das reinste Wasser erreichen wollten und so fanden wir sogar einen kleinen Wasserfall, bei dem wir unsere Flaschen auffüllen konnten.

Weiter ging es zum Hebammenmuseum, welches von Luzia Brand und ihrem Mann geführt wird. Luzia führte uns herum und erzählte uns ihre Geschichte, wie sie in früheren Zeiten mit ganz einfachen Hilfsmitteln Hausgeburten durchführte und wie sich mit der Zeit auch das Handwerk der Hebamme veränderte. Diese Führung war super, weil Luzia eine lustige, fröhliche und bewundernswerte Frau ist. Vielen Dank dafür!

Für unseren Nachhauseweg zurück nach Bütschwil legten wir einen zwei stündigen Fussmarsch hin und suchten viele Heilpflanzen, welche wir dann selbst verarbeiten und zu Massageölen, Triturationen und Dilutionen verarbeiten wollen.

Im Atelier angekommen, verarbeiteten wir die Heilpflanzen so, dass wir diese am nächsten Tag fertig machen können.

Der Tag ging super schnell vorbei und es war sehr spannend. Die Sonne hat entsprechend mitgespielt, da die Heilpflanzen im Höchststand der Sonne eingesammelt werden sollten. Ich erlangte viele Erkenntnisse und neue Informationen zu den Heilpflanzen wie, dass der Daucus (wilde Möhre) das Wesen wieder zentriert und fokussiert. Ich sah das erste Mal die Signatur vom Augentrost in der Natur, wie er wirklich in der Frischpflanze aussieht. Ich habe mich sehr über den Euphrasia (Augentrost) gefreut, weil ich nicht wusste wie dieser aussieht und dass man ihn einfach so auf der Wiese findet. Auch lernte ich etwas über die Bovis Einheit, welche das Mass der Quantenphysik ist und die Energie eines Nahrungsmittels anzeigt, welche durch Sonnenlicht und Bewegung beeinflusst wird.


17.7.18

Am Dienstagvormittag besuchten wir die Abderhalden Kräuterdrogerie, eine grosse und sehr professionelle Drogerie mit Heilkräutern ca. 600 Hausspezialitäten, eigenem Labor und einem grossen Lager. Kurz gesagt, ein Traum jedes Drogisten. Ich war absolut beeindruckt, insbesondere vom eigenen Labor und all den Naturheilmitteln, welche sie alle selbst herstellen. Herr Fischer, der Geschäftsführer, führte uns in seinem Reich herum und zeigte und erklärte uns alles. Wir konnten viele Fachfragen stellen. Wir durften sogar einen Halsschmerzspray und einen Venenspray selbst herstellen und konnten so die alltägliche Tätigkeit der Drogistinnen und Drogisten im Labor erleben.

Danach ging es zurück zum Move Atelier, wo wir unsere selbst gesuchten Heilkräuter weiterverarbeiteten. Unsere Blüten konnten eine Nacht im Quellwasser wirken und wir pressten diese aus, so dass wir nur noch das reine und klare Blütenquellwasser hatten.

Auch stellten wir ein Honig-Massageöl her indem wir den Honig leicht erhitzten, die Blüten und Olivenöl dazugaben und diese durch schütteln gut vermengten. Dieses Honig-Massageöl durften wir sogleich ausprobieren, indem wir unseren Mitstudierenden eine Massage verabreichten. Die Haut war danach geschmeidig schön, durch die Wärme des Öls, welches sofort aufgenommen wurde.

Es ist schon eine grosse Arbeit ein Naturheilmittel selbst herzustellen, vom selber Pflücken bis zum Endprodukt sind es viele und aufwändige Schritte, welche sich absolut lohnen, denn schlussendlich hat man ein Produkt in der Hand in Topqualität. Darum rechtfertigen sich die Preise von z.B. den Ceres Produkten absolut, weil wir nun wissen wie aufwändig der ganze Prozess ist.

Spannend fand ich auch, dass sich in der Dilution wie Strukturen der einzelnen Heilpflanzen gebildet hatten.

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